Intelligente Haustechnik

Das Äußere des Hauses lässt nicht vermuten, dass es sich um ein mediales Haus handelt.

Übersichtlich und hell ist der Hauseingang, der zusätzlich von einer Kamera überwacht wird, die Bilder auf jedes beliebige Kontrollpanell im Haus schickt.

Auch das Bad ist and die Multiroom-Audio-Video-Anlage angeschlossen.

Die Garten-Bewässerung wird über das BUS-System gesteuert.
Mehr Infos zu diesem Haus unter www.das-mediale-haus.de
Von intelligenter Haustechnik spricht man erst, wenn einzelne Komponenten, wie zum Beispiel Lichtsteuerung und Alarmanlage, Jalousien, Rollläden und Heizung miteinander kommunizieren und sich gegenseitig Befehle erteilen. Erst diese Verknüpfung einzelner Funktionen bringt dem Bauherrn ein echtes Mehr an Sicherheit und einen spürbaren Zuwachs an Komfort.
Dazu ein Beispiel: Die Bewohner eines Hauses sind im Sommerurlaub, und das Haus steht zwei Wochen leer. Dank einer programmierten Anwesenheitssimulation gehen, wenn es dunkel wird, die Lampen im Haus an und die Jalousien werden heruntergefahren. Damit das Ganze nicht zu schematisch abläuft, gehen jeden Abend verschiedene Lichter zu einem verschiedenen Zeitpunkt an.
Energiespar-Beispiel:
Spezielle Kontakte geben bei geöffneten Fenstern der Heizung den Befehl zum Ausschalten. Empfehlenswert ist auch ein sogenannter "Panikschalter". Dieser wird am besten im Schlafzimmer montiert. Wachen Sie an verdächtigen Geräuschen auf, so können Sie vom Bett aus den Schalter bedienen. Auf einen Schlag gehen die Außen- und Erdgeschossleuchten an und schlagen die Ganoven in die Flucht.
In der Regel werden diese Systeme über eine im Haus installierte "Zentrale" gesteuert. Auch mobile Steuereinheiten, die wie Fernbedienungen im Haus mitgeführt werden können, werden zur Bedienung verwendet. Manche Systeme lassen sich auch bequem aus der Ferne steuern, etwa per Mobil-Telefon. So können per Telefon Informationen abgerufen werden wie zum Beispiel, ob und wer an der Haustür geklingelt hat oder ob die Heizung läuft.
Um die Kosten im Griff zu halten, sollten sich Baufamilien überlegen, was genau sie brauchen. In jedem Fall sollte man darauf achten, dass das gewählte System modular aufgebaut ist und die gewünschten Anwendungskomponenten auch später noch integrierbar sind. Das heißt, es kann je nach Finanzsituation später ergänzt werden. Funkbus-Systeme eignen sich zum Beispiel hierfür.
Wer klassische Leitungen bevorzugt, sich aber noch nicht zu einer Komplettinstallation durchringen kann, der sollte sein Wohnhaus auf alle Fälle vollständig mit Leerrohren ausstatten: Mit Hilfe dieser Kabelkanäle kann jederzeit und unkompliziert nachgerüstet werden.
Eine eingehende Beratung vom engagierten Fachbetrieb ist sicherlich auch bei der Hausautomatisierung die beste Investition: Denn welche Module Sie zu einem System zusammenschließen wollen, können oder sollten, muss ganz individuell auf Ihr Bedürfnis an Komfort und Sicherheit angepasst werden.
Die Informationsplattform des Fraunhofer Instituts bietet u. a. ausführliche Informtionen zu dem bereits 2001 eröffneten »Smart Home« in Dortmund.
Das Wohnhaus integriert alle Funktionen eines experimentellen, vernetzten Haushalts. Dazu gehören ein Wohnlabor, ein Home-Office, ein Multimedia-Car und ein intelligenter Garten.







