Gartenplanung

01.04.2009
Für einen schönen Garten braucht es sorgfältige Planung und - natürlich etwas Geduld. Wir sagen, was Sie beachten müssen.

Wasser tut jedem Garten gut. Es muss nicht einmal ein Teich sein. Schon ein Brunnen oder ein Wasserspiel ist eine Bereicherung.



Ein schöner Garten entsteht nicht über Nacht, aber eine gute Planung bietet die Gewähr, dass er mit den Jahren immer attraktiver wird.


Gehölze geben einem Garten Struktur, Sicht- und Windschutz. Geschwungene Wege erschließen die unterschiedlichen Gartenzonen.


Gartenmöbel sollten in unseren Breiten wetterfest sein, wenn sie im Freien stehen. Polster müssen sich schnell entfernen lassen und nicht empfindlich sein.

Für viele gilt er beim Traum vom eigenen Haus als letzter Schliff oder das Tüpfelchen auf dem i: der Garten! Doch statt den Traumgarten nun Schritt für Schritt anzulegen, wird er leider viel zu häufig planlos mit einer mehr oder weniger zufälligen Mischung aus Pflanzen "garniert", nur damit es nicht so kahl aussieht.

Und dann kommt es, wie es kommen muss: Im Laufe der Jahre zeigt sich, dass die Pflanzenwahl nicht gelungen war und vieles wieder verpflanzt werden muss, weil es am falschen Standort steht und nicht gedeiht. Oder Gehölze müssen ganz entfernt werden, weil sie sich als viel zu groß und wuchtig herausstellen. Letztlich bereitet ein solcher Garten mehr Frust als Lust! Darum empfehlen Experten vor allem zwei Dinge: einen Plan und Geduld.

Gute Planung ist das A und O
Zunächst werden Boden und Lokalklima bewertet, um die Möglichkeiten und Grenzen des Standortes gut zu kennen. Dann sollten sich Gartenbesitzer darüber klar werden, welche Ansprüche sie an ihren Garten stellen bzw. welcher Garten wohl zu ihnen passt. Wird eine bestimmte Blütenfarbe bevorzugt oder soll gar eine bestimmte Gartenatmosphäre entstehen, zum Beispiel ein Heidegarten? Soll eine Terrasse gebaut werden? Wo sollen größere Sträucher hin und wo ein Baum? Wird viel Wert auf Duft gelegt? Soll es vielleicht auch einmal einen Teich geben?

Schritt für Schritt - das schont auch die Finanzen - können dann die einzelnen Gartenbereiche in Angriff genommen werden. Dennoch: Bei einer geschickten Planung sieht auch der "unfertige" Garten von Anfang an gut aus.

Am einfachsten ist es, den Garten in verschiedene Räume einzuteilen, die sich nach und nach ausgestalten lassen. Um das Grundstück zu gliedern, empfiehlt es sich, einzelne Sträucher zu setzen, die außerdem die Bereiche abschirmen, die noch nicht fertig sind. Möglichst zu Beginn sollten auch die Rasenfläche und ein Wegenetz eingeplant werden. Erst dann kommt die Wahl der übrigen Pflanzen.

Frischgebackene Hausbesitzer brauchen auch im ersten Sommer nicht auf eine Terrasse zu verzichten - selbst wenn die erträumten Natursteinplatten noch die finanziellen Möglichkeiten sprengen. Eine schnelle und preiswerte Alternative ist Splittbelag - dieser kann später immer noch gegen ein schmuckes Pflaster ausgetauscht bzw. als Unterbau verwendet werden.

Gehölze müssen in den Garten passen
Der schönste Garten ist jener, der das ganze Jahr über etwas zu bieten hat. Wird die Bepflanzung von Beeten und Rabatten professionell zusammengestellt, beginnt das Gartenjahr gleich im Januar mit dem leuchtenden Gelb von Winterjasmin, der Zaubernuss sowie dem zarten Weiß der Schneeforsythie und endet im Dezember mit dem Duft und den rosafarbenen Blüten des Winter-Schneeballs und der weißen Christrose. Bei der Pflanzenwahl und Pflanzplanung hilft der Landschaftsgärtner, der genau abschätzen kann, wie sich der Garten im Laufe der Zeit entwickelt. (Quelle: BGL)

Checkliste zur Planung
Bevor man mit Spaten und Schaufel ans Werk geht, sollte man sich darüber im Klaren sein, was man vom zukünftigen Garten erwartet. 

Download der Checkliste
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