Das dena-Gütesiegel Effizienzhaus
Seitdem die Energieeinsparverordnung klare Regeln für den Klimaschutz setzt, ist Energiesparen im Neubau gesetzliche Pflicht geworden. Clevere Hausbesitzer in spe erkennen die Zeichen der Zeit und achten schon bei der Planung ihres neuen Heims darauf, dass es in puncto Energieeffizienz nicht nur die Pflicht erfüllt, sondern weniger Energie verbraucht als vom Gesetzgeber gefordert. Belohnt wird das unter anderem mit dem dena-Gütesiegel Effizienzhaus.
Das Gütesiegel gibt es nur für Häuser, deren energetische Qualität vorbildlich ist. Dazu gehören nach der Energieklasseneinstufung aus der KfW-Förderung im Neubau das Effizienzhaus 70, 55 und 40 sowie Passivhäuser. Modernisierte Altbauten bekommen das Gütesiegel für die Klassen Effizienzhaus 100, 85, 70, 55 und 40.
Gütesiegel mit zertifiziertem Energieausweis
Eine Möglichkeit, den Nachweis der Effizienzklasse und des energetischen Bedarfs eines Gebäudes zu erbringen, ist der qualitätsgesicherte Energieausweis, der ebenfalls ein Gütesiegel der dena trägt. Der Ausweis muss dafür von einem zertifizierten und bei der dena registrierten Fachmann ausgestellt sein.
Für die Erstellung dieses Energieausweises sind Anforderungen definiert, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. So ist nur die bedarfsorientierte, nicht aber die verbrauchsbasierte Berechnung zulässig, der Aussteller muss die Gebäudedaten vor Ort aufnehmen und dokumentieren sowie anschauliche Informationen zum energetischen Zustand der einzelnen Gebäudeteile einfügen.
Dreistufige Qualitätssicherung
Um die Qualität und Aussagekraft des Gütesiegels Effizienzhaus zu sichern, erfolgt stichprobenartig eine formale Vorprüfung der schriftlichen Unterlagen durch einen unabhängigen Fachprüfer. Ebenfalls durch Stichproben werden die Nachweise bei einer Vor-Ort-Begehung des Objekts überprüft. Wird der Nachweis mit einem Energieausweis mit dena-Gütesiegel erbracht, werden die Angaben gleich zu Beginn einem elektronischen Plausibilitäts-Check unterzogen.






