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Haustüren beeindrucken mit inneren Werten

15.05.2012

Die preiswerten und einbruchhämmenden Stahl-Eingangstüren der Serie "Therrmo Pro" sind wärmedämmend. HörmannDie Erwartungen sind groß: Haustüren sollen gut aussehen und den Hauseingang zur Visitenkarte machen, sie sollen vor Einbrechern ebenso schützen wie vor Lärm. Wind und Wetter dürfen ihnen nichts anhaben können. Schließlich müssen sie auch dicht sein und gute Dämmwerte haben, damit die Wärme im Winter möglichst drin und im Sommer draußen bleibt.

Damit dies gewährleistet ist, müssen die kritischen Stellen entsprechend abgedichtet sein. Speziell zwischen Türblatt (der eigentlichen Tür) und Türzarge (umgangssprachlich Türrahmen), zwischen Zarge und Wand sowie zwischen Zarge und Boden muss besondere Sorgfalt auf die Dichtung verwendet werden.

Im Zuge der 2009 verschärften Energieeinsparverordnung werden spezielle Energiespartüren interessant, welche auch für Passivhäuser geeignet sind. Sie weisen eine Profilstärke von rund 80 Millimetern auf und sind mehrfach abgedichtet. Nicht weniger wichtig ist für viele Bauherren ein erhöhter Schallschutz, der durch spezielle Türblätter mit ein- oder zweischaligem Aufbau und besondere Abdichtungen zwischen Zarge und Türfalz sowie zwischen Tür und Fußboden erreicht wird. So bleibt der Lärm auch wirklich vor der Tür.

Je nach Lage und baulicher Lösung ist eine Haustür großen Temperaturunterschieden (auch zwischen innen und außen), UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Wind ausgesetzt. Türblatt und Zargen müssen dies ohne Verformungen über lange Zeit aushalten.

Energie sparen ist wichtig, aber oberste Priorität bei der Wahl der Haustür hat für die meisten Bauherren das Thema Sicherheit. Eine entscheidende Rolle spielen hierbei die Sichtverhältnisse an der Haustür. Man will ja schließlich wissen, wer da draußen steht, wenn es klingelt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten des Durchblicks:

  • Spion
  • Türverglasung
  • verglaste Seitenteile
  • Türsprechanlage mit eingebauter Videokamera.

Gerade die letztgenannte Lösung wird bei besonders sicherheitsbewussten Bauherren immer beliebter. Allerdings sollte die Haustür auch mechanisch Ganoven das Leben so schwer wie möglich machen. Die Kriminalpolizei rät Bauherren, Haustüren einzubauen, die der Widerstandsklasse 2 oder 3 entsprechen. Diese bieten Einbrechern mit Werkzeug drei bzw. fünf Minuten Widerstand. Das ist in den meisten Fällen ausreichend, um Langfinger abzuschrecken.

Zur Ausstattung stabiler Türen gehören

  • Sicherheitsrosetten
  • geschützte Profilzylinder
  • Fünffachverriegelung
  • stabile Schließbleche
  • ein massiver Sicherungsbolzen auf der Bandseite und
  • ausreißfeste Bänder.

Schlüsselverlust bedeutete lange Zeit eine mittlere bis große Katastrophe. Damit ist bei neuen Schließsystemen Schluss. Mechatronische Schlösser lassen sich umprogrammieren, wenn ein Schlüssel verlorengegangen ist. Das erspart den Austausch der kompletten Schlösser. Inzwischen gibt es aber auch schlüssellose Zugangskontrollen.

Ältere einflügelige Haustüren sind oft erstaunlich schmal und entsprechen in vielen Fällen kaum mehr heutigen Bedürfnissen. Wenn irgend möglich, sollte die Breite der neuen Haustür mindestens einen Meter betragen. Das ist nicht nur komfortabel beim täglichen Verlassen und Betreten der eigenen vier Wände, es erleichtert darüber hinaus auch den Transport von größeren Möbelstücken zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Aluminium-Haustüre "Villa" gibt es in vielfältigen Ausführungen. WeruHolz, Alu, Kunststoff: Große Auswahl
Was die Materialwahl betrifft, so können Bauherren zwischen drei Hauptvertretern wählen: Holz, Aluminium und Kunststoff. Auch Kombinationen dieser Materialien werden angeboten, z.B. ähnlich wie bei den Fenstern Holz-/Alu-Türen oder Holz/Edelstahl-Kombinationen. Holz strahlt Wärme und Behaglichkeit aus und weist zudem gute Wärmedämmeigenschaften auf. Damit es sich aber nicht verzieht, muss die Oberfläche entsprechend behandelt werden.

Aluminium ist leicht und formbeständig. Auch aufgrund der Korrosionsbeständigkeit sind Alu-Haustüren stabil und langlebig. Kunststofftüren sind besonders pflegeleicht und witterungsbeständig. Umlaufende Verstärkungen, etwa aus verzinktem Stahl, sorgen für höhere Stabilität.

Egal, für welches Material man sich entscheidet, über einen Mangel an Designvarianten wird sich wohl niemand beschweren. Die Hersteller überbieten sich hier in puncto Formen, Farben, Lichtelementen und Verzierungen (Intarsien, Applikationen) mit immer neuen Kreationen. Von historisch-traditionell über sachlich und zeitlos-elegant bis hin zu verspielten und poppigen Varianten reicht die Bandbreite.

Es empfiehlt sich allerdings in vielen Fällen, Haustüren und Fenster aufeinander abzustimmen, um dem Erscheinungsbild des Hauses eine gewisse Einheitlichkeit zu verleihen. Einige Hersteller bieten auch passende Vordächer und sogar Garagentore an, um die Hausoptik entsprechend abzurunden. Soll die Haustür extravagant ausfallen, sollte man trotzdem immer das Haus als Ganzes im Auge behalten.    


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