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Kamine & Kachelöfen

30.10.2014

Der Kaminofen "E929 D-H Burn Control System" arbeitet raumluftunabhängig und präsentiert sich mit einer Kachelverkleidung aus handgefertigter Majolika-Keramik. PiazettaKachelofen, Heizkamin oder Kaminofen sind attraktive Wärmespender für die besonderen Momente. Aber was verbirgt sich hinter den Bezeichnungen für die häuslichen Feuerstätten? Wir wollen etwas Licht ins Dunkel bringen und erklären, wodurch sie sich unterscheiden.

Zunächst geht es darum, sich über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse im Klaren zu werden. Denn die Auswahl an Modellen und unterschiedlichen Bauweisen, an Designs und an Feuertechnik ist groß. Wir erklären einige Ofentypen.

Grundofen

Darunter versteht man den vor Ort errichteten, fest mit dem Gebäude verbundenen Ofen mit Kachel- oder verputzter Verkleidung. Traditionell wird bei dieser Bauform die Wärme des heißen Abgases in Heizgaszügen an die Ofenmasse übertragen.

Der Handwerker kann diese Heizgaszüge nach speziellen Wünschen gestalten, etwa zur Erwärmung einer Ofenbank. Die Betriebsweise dieser Öfen ist meist darauf ausgelegt, durch einige wenige, aber größere Holzauflagen in eher kurzer Zeit viel Wärme zu erzeugen, die in der Masse des Ofens gespeichert und von dort über längere Zeit an den Raum abgegeben wird.

Warmluftofen

Ein Warmluftofen gibt etwa 70 Prozent Warmluft (Konvektionswärme) ab. Der Ofen besteht aus einem industriell gefertigten Guss-Heiz-einsatz mit nachgeschalteten Heizgaszügen aus 
Metall oder Keramik, die sich sehr schnell erhitzen. Durch Öffnungen im unteren Bereich des Ofens wird Raumluft angesaugt, im Inneren erwärmt und über verstellbare Luftgitter oder Lüftungskacheln im oberen Bereich des Ofens wieder in den Raum geleitet. Auch entfernt liegende Räume lassen sich über Warmluftkanäle erwärmen. Neben der Warmluft gibt dieser Ofentyp je nach Ausführung einen Anteil von 30 bis 40 Prozent Strahlungswärme ab, zum Beispiel über Sichtfenster und Kachelflächen.

Heizkamin

Das sind auch vor Ort errichtete, fest mit dem Gebäude verbundene Feuerstätten mit einer Vielzahl von Gestaltungs- und und Verkleidungsmöglichkeiten. Traditionell entspricht diese Bauform dem „offenen Kamin“. Schwerpunkt: Sicht in das Feuer, die über eine große Scheibe erreicht wird. Die Beheizung des Raumes erfolgt über Warmluft, die in den Raum strömt sowie durch die direkte Strahlungswärme aus dem Feuerraum mit großer Sichtscheibe.

Kaminkassetten

Das sind in die offenen Kaminfeuerstellen eingefügte Brennraumeinsätze. Sie sorgen für erhebliche Verbesserungen der Verbrennungsqualität und der Energieausnutzung. So lassen sich alte offene Kaminanlagen ohne allzu großen Aufwand 
modernisieren.

Kaminofen

Hier handelt es sich um einen frei im Raum stehenden, transportablen Ofen, dessen Wärmeabgabe über Strahlungswärme und durch die Sichtscheibe sowie über Erwärmung von Raumluft am Ofengehäuse erfolgt. Speichermassen von einigen hundert Kilogramm erlauben eine ähnliche Betriebsweise wie bei dem oben vorgestellten Grundofen.

Seit einiger Zeit gibt es den Trend, bei den genannten Bauformen mit Wasserwärmetauschern zu arbeiten, um das Zentralheizungssystem zu unterstützen. Damit kann die erzeugte Wärme auch in andere 
Räume verteilt werden.    

Weitere Informationen finden Sie unter www.ofenwelten.de »»

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