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Bad 50plus - bequem und sicher

15.07.2013

Bei "Onto" von Matteo Thun werden die unterfahrbaren Waschbecken selbst zum Träger für die Konsolen. DuravitMan kann es drehen und wenden, wie man will: Es kommt der Tag, an dem es sich nicht mehr wie ein junger Gott ins Bad hüpfen lässt. Vom „schnell unter die Dusche springen“ ganz zu schweigen. Und wenn vieles nur noch im Sitzen erledigt werden kann, am Waschtisch jedoch keine Beinfreiheit herrscht, rücken selbst Gegenstände wie Armaturen plötzlich in die Ferne. Dann aber ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Warum also nicht rechtzeitig Vorsorge treffen. Nicht zuletzt, weil das, was in Zukunft vielleicht notwendig ist, bereits in der Gegenwart in jedem Fall besseren Komfort und erhöhte Sicherheit darstellt.

Genau genommen dreht es sich stets um die Frage, wie man ein Bad bequemer machen und Unfälle verhüten kann. Die Empfehlungen von Fachleuten, die sich aufgrund unserer stets älter werdenden Gesellschaft mit dem Generationenbad beschäftigen: genügend Bewegungsraum; Fliesen müssen auch nass rutschsicher, und der Waschtisch sollte möglichst nicht nur unterfahrbar, sondern auch höhenverstellbar sein. Halte-, Stütz- und Klappgriffe, die sich zum Teil in jeder beliebigen Position einrasten lassen, erleichtern das Hinsetzen und Aufstehen am WC. Sitzelemente für Dusche oder Badewanne bieten Komfort und Sicherheit bei Gebrechlichkeit, sind aber darüber hinaus für jeden Badnutzer praktisch.

Noch mehr Standsicherheit beim Duschen: Die rutschhemmende Oberfläche wird dauerhaft in die Glasur eingebrannt. BetteWICHTIGE SICHERHEITSMASSNAHMEN
Das gilt ebenso für die bodengleiche Wanne in der Dusche, die kein Stolperrisiko birgt. Darüber hinaus sollte an leicht erreichbare Ablagen für Waschlotion und Schwamm gedacht werden sowie an eine Tür, die nach außen öffnet. Eine Thermostatarmatur mit Heißwassersperre zählt ebenfalls zu den wichtigen Sicherheitsmaßnahmen – und ist, sollten die Enkel zu Besuch kommen, nicht nur erwachsenen-, sondern auch kindgerecht.

Mit Blick aufs Alter geplante und umgesetzte Bäder haben sich längst vom Krankenhaus-Image befreit. Funktionsabhängige Sicherheit kann mit Formen erreicht werden, die durchaus ästhetische Ansprüche erfüllen. Farbe ist ebenfalls ein probates Mittel zur attraktiven Gestaltung und erweist sich als sehr wirkungsvoll bei Seheinschränkungen. So dienen kontrastreiche Kombinationen eher einer klaren Orientierung als das fraglos immer noch beliebte „Weiß in Weiß“. Ferner sollten, wenn schon umgebaut wird, bereits seitens der Installationstechnik weitere Veränderungen möglich sein wie die spätere Ausstattung mit einer Notrufeinrichtung oder mit Wärmeelementen.

ALTENGERECHTER UMBAU WIRD GEFÖRDERTEine bodenebene Duschzone mit Sitz ist nur ein Beispiel dafür, dass barrierefreie Bäder einen Gewinn an Lebensqualität bedeuten. VDS/Keuco
Genau diese planerischen Details sind es, die die individuelle Bedarfsermittlung durch einen ausgewiesenen Sanitärfachmann im Vorfeld einer Badmodernisierung unerlässlich machen. Er bringt für diese komplexe Aufgabe das professionelle Know-how ein. Und er kennt die Fülle von Markenprodukten und Konzepten, um älter werdenden Menschen den Auszug aus zu unbequem gewordenen Wohnungen zu ersparen. Außerdem ein triftiger Grund, auf Fachkompetenz zu setzen:

Unter dem Titel „Wohnraum Modernisieren“ fördert das Programm „Altersgerecht Umbauen“ der KfW-Bank  die Anpassung von Wohnungen an die Bedürfnisse des Alters über zinsgünstige Kredite oder auch mit einer direkten Zuschussvariante. Der barrierefreie Umbau von Bad und WC ist darin über spezielle Förderbausteine enthalten. Eine Voraussetzung für die Gewährung der Fördermittel: Die Maßnahmen müssen durch ein Fachunternehmen durchgeführt werden.    


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