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Design im Bad

09.04.2015

Aus der designorientierten „Edition 11” stammt der zierliche Waschtisch, der in großen wie in kleinen Räumen eine gute Figur macht. Die Platte aus Massivholz gibt ihm eine fast schwebende Optik. www.keuco.de
Am besten gelingt es wohl Badplanungs-Profis, aus vier nackten Wänden eine Wohlfühloase zu zaubern. Doch auch als Bauherr kann man sich schon frühzeitig Gedanken über die optimale Badgestaltung machen. Vor der Formgebung steht in diesem Fall die Funktion: Wie viele Personen werden das Bad nutzen? Werden sie dies zu unterschiedlichen Zeiten tun oder sind Phasen mit verstärktem Andrang absehbar? Soll es ein Raum mit Wellness-Charakter sein, eine Kosmetik-Oase oder ein funktionaler Fitness-Bereich?

Den Raum strukturieren

Sind diese Fragen beantwortet, fällt es leichter, dem Ganzen eine Grundstruktur zu geben. Empfehlenswert ist es dabei, verschiedene Funktionszonen einzurichten und sie optisch deutlich voneinander abzugrenzen. Das gibt dem Raum Spannung und eine interessante Optik.

Der nächste Schritt sollte dann die Wahl der Farben und Materialien sein. Sie prägen ganz wesentlich das Ambiente des Badezimmers. Holz hat eine warme, natürliche Ausstrahlung, Glas und Metall vermitteln eher Kühle und Strenge.

Wer das allgegenwärtige Sanitär-Weiß etwas aufpeppen will, könnte sich für die Dreiklang-Methode entscheiden. Dabei wählt man eine Farbe, die auf 60 Prozent der Fläche den Ton angibt. Das könnte zum Beispiel Weiß sein. Eine passende Kontrastfarbe bekommt dann ungefähr 30 Prozent des Flächenanteils. Und mit etwa zehn Prozent setzt eine interessante dritte Farbe die Akzente.

Die roségoldene Oberfläche „Cyprum” von Armatur und Accessoires wird aus Gold und Kupfer hergestellt. www.dornbracht.com

Kleiner Wohlfühl-Tipp: Die meisten Menschen mögen es, wenn der Boden, auf dem sie stehen, das Gefühl eines festen Untergrunds vermittelt – also möglichst einen dunkleren Ton als Wände und Decke aufweist.

Weiteres prägendes Element ist das Design von Wanne, Waschtisch und Co. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten: entweder man wählt den klaren, geradlinigen und eckigen Stil. Oder man entscheidet sich für eine sanfte, organisch gerundete Formgebung. Oder aber man setzt sowohl eckige wie auch rundliche Sanitärprodukte ein und erzeugt aus diesen Gegensätzen ein interessantes Spiel mit Kontrasten.

Bildergalerie:

Sie vermitteln einen zurückhaltend-eleganten Touch: schmale Duschrinnen wie zum Beispiel „Advantix Vario”, in die das Wasser unauffällig abfließen kann. www.viega.de
Zwar gewagt, aber ein Hingucker: die frei stehende, rosafarbene Wanne „Diva”. Hergestellt wurde sie aus hautfreundlichem Mineralguss-Material. www.burgbad.de
Vor natürlichem Hintergrund kommt er gut zur Geltung: der weiße Hahn der „Balance-White”-Serie, zu der auch Brause- und Wannen-Armaturen gehören. www.kludi.de