bautipps.de Das Fertighaus- und Massivhaus-Portal

Küchenplanung

04.02.2013

Vermeiden Sie überflüssige Wege im Küchenalltag. Die logische Abfolge der Arbeitsbereiche ist dafür eine gute Grundlage.Nutzen Sie Ihre Küche nur für den schnellen Morgenkaffee, die Tiefkühlpizza und das Essen aus der Mikrowelle? Dann sind Sie sehr wahrscheinlich mit einem großen Gefrierschrank in einer insgesamt kleineren Küche zufrieden. Anders sieht es natürlich aus, wenn Sie gerne große Feste feiern und in der Küche ein Esstisch für zehn Personen integriert werden soll. In jedem Fall sollte grundsätzlich vorab geklärt sein, ob Sie eine Arbeitsinsel mit Koch- oder Spülzone haben wollen. Denn so etwas lässt sich im Nachhinein nur mit erheblichem Aufwand realisieren.

Eine gewisse Mindestgröße sollte Ihre Küche aber in jedem Fall haben. Und dafür gibt es Faustregeln. Man rechnet mit einem Platzbedarf von je 60 mal 60 Zentimetern für jedes Kühl- und Kochgerät. Mindestens 80 mal 60 Zentimeter benötigt die Spüle samt Abfalltrennung. Dazu kommen noch etwa 100 mal 60 Zentimeter für Arbeitsflächen und Stauraum. Und: Gegenüberliegende Zeilen sollten mindestens 120 Zentimeter voneinander entfernt sein. Inklusive Bewegungsfläche sollte eine Küche also eine Grundfläche von wenigstens 5,4 Quadratmetern haben.

Die Höhe der Arbeitsflächen richtet sich nach der Körpergröße. Im Idealfall sollte die Fläche zehn bis 15 Zentimeter niedriger sein als Ihr abgewinkelter Unterarm. Wenn die Küche von unterschiedlich großen Menschen genutzt wird, gibt es zum Beispiel höhenverstellbare Module für Arbeitsplatten.

Übrigens Schranktüren und unbequemes Bücken sind bei modernen Küchen passé. Für die Unterschränke werden nur noch Schubladen-Auszüge vorgesehen. Diese können ganz bequem mit Hand oder Knie angetippt werden und öffnen dann von selbst. Genauso vereinfacht  auch die Schließautomatik das Arbeiten.

Das Material der Arbeitsflächen muss bestimmte Anforderungen erfüllen: es muss pflegeleicht, kratz- und schlagfest sein sowie hitze- und säurebeständig.Sind Sie Rechtshänder oder Linkshänder? Auch eine nicht unerhebliche Frage. Denn danach richtet sich die Anordnung der verschiedenen Zonen: Vorratsbereich, Vorbereitung, Kochen, Spülen. Bei einem Rechtshänder läuft der optimale Arbeitsfluss von rechts nach links. Das heißt: von rechts die Gegenstände holen, in der Mitte bearbeiten, nach links ablegen. Bei Linkshändern läuft es dementsprechend dann genau umgekehrt.

Zu guter Letzt: Planen Sie genügend Steckdosen und Stromkreise (jeweils mit eigener Sicherung) ein. Im Zweifelsfall lieber mehr als weniger. So sollten für eine 25-Quadratmeter-Küche mindestens 18 Steckdosen vorgesehen werden. Für Radio oder Fernseher braucht man noch zwei Steckdosen zusätzlich.


10 Tipps für eine gelungene Küche »»

Die wichtigsten Hersteller von Kühlschränken finden Sie in der Markenübersicht des Portals Kuehlschrank.com.


+
x