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Schöne Innenwände

27.03.2011

Der helle Lavendelfarbton holt das Licht des Südens in die Wohnung und die Stimmung des Landlebens. Foto: Becker and Friends

Es macht Spaß den Innenwänden einen neuen Look zu verpassen. Vor allem, weil es so viel Auswahl an Materialien und Farben gibt.

 

Wandfarben
Die wichtigste Frage, die sich Modernisierer stellen: Welche Wandfarben harmonieren auf Dauer? Wir haben drei Ansätze für Sie definiert.

Harmonie der Ähnlichkeit:
Gleich und gleich gesellt sich gern. Farben, die einander ähnlich sind, schaffen Stimmungen großer Einheitlichkeit und Ruhe. Das wirkt entspannend, ist unaufdringlich und lässt Raum für ausdrucksstarke Einrichtungsgegenstände wie Möbel, Objekte oder Bilder. Doch Vorsicht: Ohne starke Akzente, kann leicht Langeweile aufkommen. 

Ton-in-Ton-Harmonie:
Licht und Schatten geben Räumen Dimension. Helle Nuancen weiten den Raum, dunkle verengen ihn, können sogar optisch begrenzen. Genau diese Effekte macht sich die Ton-in-Ton-Harmonie zunutze: Farbfolgen, die von hell nach dunkel oder langsam von Ton zu Ton wechseln. Mit Trendfarben haben Sie die Lichtregie. Egal in welcher Farbwelt Sie sich bewegen, ob mild oder kräftig, die Zuordnung der Farben bleibt leicht verständlich und weckt keine Widersprüche.

Harmonie der Qualität:
Nicht nur die Farben, auch die Qualität der Mischung soll stimmen. Wie rein, womit vermischt oder wie vergraut sind die Töne? Bei der Harmonie der Qualität können Sie Ihre Lieblingsfarben aus dem Farbkreis nutzen. Wichtig ist, dass die Farben in ihrer Reinheit harmonieren. Von tonig bis knallig ist alles möglich.

Lehmputze schaffen ein gesundes Raumklima, regulieren die Luftfeuchtigkeit und sind diffusionsfähig. ConlutoTapete und Putz
Inzwischen trifft man sie oft an: farbkräftige Wände oder auffällige Effektputze. Aber meist nur an einer Wand des Raumes, als sogenannte Eyecatcher-Wand. Sie unterstreichen den Stil eines an sich dezent gestalteten Zimmers oder setzen einen bewussten Kontrapunkt.

Damit dieser Kontrast zwischen Haupt- und Nebenrollen nicht zu stark wird und der Raum als Konzept funktioniert, sind farbig auf das Hauptmotiv abgestimmte Wände empfehlenswert: beispielsweise hellgrün zum blühenden Mohnfeld, Pastelltöne zu kräftigen 60er-Jahre-Ornamenten.

 

 

HolzpaneeleCharakteristisch für dieses Massivholzsystem aus Fichte ist die<br />
umlaufende Nut- und Federverbindung. Osmo
Die Holzpaneele halten erneut Einzug in unsere Wohnzimmer. Jetzt aber als Design-Highlight. An Wand und Decke setzen sie neue Akzente und machen der Tapete ordentlich Konkurrenz. Ahorn, Buche, Kirschbaum oder Bambus zeigen sich hier vo n ihrer edlen Seite. Sie verkleiden großflächig ganze Wände oder betonen ausgewählte Teile des Raums.  

Als Gestaltungselement bringen sie Natur stilvoll ins Wohnzimmer, ohne jedoch den Raum optisch zu verkleinern oder zu rustikal erscheinen zu lassen. Spezielle Verlegetechniken sorgen mit vertikal versetzten Paneelen für einen faszinierenden 3-D -Effekt.

Integrierte Strahler setzen die Musterung des Holzes in Szene und tauchen den Raum in angenehmes Licht. Viele Hersteller bieten vorgefertigte Schienensysteme an. Holz-Verkleidungen gibt es ab 40 Euro pro Quadratmeter.

  

Fliesen & SteinRustikal verklinkerte Innenwände verzaubern Räume in grandiose Wohnerlebnisse.<br />
CHR
Die Fliese erobert derzeit neues Terrain, zum Beispiel als Wandbelag mit darauf abgestimmten Bodenfliesen in Ess-Wohnbereichen und Schlafzimmern oder als ideales Belagsmaterial für eine architektonische Gestaltung aus einem Guss. 

„Stone-Panels“ lassen sich einfach – und vor allem schnell – an die Wand bringen. Mehrere Natursteine sind zu zementgebundenen Modulen zusammengefasst. Statt Stein auf Stein heißt es  nun: Modul auf Modul.

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