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Nachhaltiges Bauen

14.05.2019

Der Blick auf nachhaltiges Bauen wird immer wichtiger – angefangen beim Kauf eines Holz-Fertighauses über ein angemessenes Raumkonzept bis hin zu energieeffizienter Haustechnik.

Nachhaltiges Bauen mit einem Fertighaus.
Ein Fertighaus mit Holzverschalung.Nachhaltiges Bauen mit einem Fertighaus von Schwörer.

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Dass es wieder ein Holzfertighaus werden würde, stand für Ansgar Sommer außer Frage. Er hatte vor langer Zeit schon mal so ein Haus mit seiner ersten Frau. Ansgar Sommer ist überzeugt von der vorgefertigten Bauweise, denn er arbeitet in der Automobilbranche. Das sei vergleichbar. „Dort baut ja auch nicht ein Arbeiter ein Auto Stück für Stück zusammen.“ Auch dort nutze man die Vorteile der industriellen Fertigung: strukturierte Prozesse, witterungsunabhängige Herstellung, Qualitätsmanagement. Das sei nicht nur preisgünstiger, sondern auch nachhaltiger. „In den 15 Jahren zwischen meinem ersten Haus und unserem neuen Schwörer-Haus sieht man die enorme Entwicklung in der Hausbaubranche“, stellt der erfahrene Bauherr fest. „Architektur, Energieeffizienz, Wandaufbauten, Schallschutz – alles hat sich verbessert. Da kann die Baubranche durchaus mit der Autoindustrie mithalten.“

Nachhaltiges Bauen im Innenausbau.Im Innenausbau wurden nachhaltige Baustoffe und Materialien ausgewählt.

Nachhaltiges Bauen im Innenausbau

Beim Innenausbau wurde ebenfalls Wert auf nachhaltiges Bauen gelegt. Es wurden nachhaltige Baustoffe und geprüfte Materialien verwendet. Schwörer-Partnerfirmen sind verpflichtet, nachweislich schadstoffarme Bau- und Ausbaumaterialien zu liefern. Dazu gehören unter anderem Silikone, Kleber, Wandfarben und Bodenbeläge, aber auch ganze Bauteilsysteme wie zum Beispiel geflieste Innenwände samt Innentür. Das Thema Green Living fängt für Familie Sommer aber eigentlich ganz woanders an, nämlich bei der Überlegung: Wie viel Platz brauchen wir überhaupt? „Wir hätten uns auch ein Riesenhaus hinstellen können“, sagt der Bauherr„Aber eigentlich genügt es doch, sich auf das Wesentliche zu beschränken.


Grundriss passt: Nicht zu gross, nicht zu klein

Bei Schwörer Haus fand die Familie dann auch ein Haus mit passendem Raumprogramm: Im Erdgeschoss ein offener Wohn-Ess-Kochbereich, Dusch-WC und Haustechnikraum, oben das Schlafzimmer, ein Zimmer für die jüngere Tochter, das Familienbad mit Dusche sowie Badewanne und ein Medienzimmer mit Schlafsofa, auf dem die ältere Tochter übernachten kann, die zwar schon ausgezogen ist, ihre Familie aber regelmäßig besuchen kommt. Nicht zu groß, nicht zu klein und das Beste: ein Aktionshaus! Also ein Modell, das durch einen festgelegten Grundriss mit weniger Aufwand zu bauen und dadurch preisgünstiger ist: Außenmaße, Grundriss und Innenwände sind fix, Türen, 
Fenster, Dachneigung, Kniestock und die Fassadengestaltung sind frei wählbar.
Zur Haustechnik gehören die Photovoltaik-Module auf dem Dach sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, eine Wärmepumpe und ein Energiespeicher – allesamt im Technikraum untergebracht, wo auch Waschmaschine und Trockner stehen. So konnte Familie Sommer auf einen Keller verzichten und ihr Haus auf Bodenplatte errichten.
( Fotos: Schwörer)

( aus der Zeitschrift profertighaus 3/4 2019)   

Daten & Fakten

Hersteller: Schwörer Haus

Entwurf: Haus Sommer
Maße: 10,29 x 8,46 m
Bauweise: Holzverbundkonstruktion mit Putzfassade (U-Wert 0,151 W/m²K), 30 Grad Satteldach (U-Wert 0,142 W/m²K), 165 cm Kniestock,
Wohnfläche: EG 71,5, OG 61 qm  
Haustechnik: „Frischluftheizung” mit kontrollierter Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, Kleinwärmepumpe (Luft/Luft), Zusatzheizelemente, Kaminofen, 24 Photovolatik-Module, Energiespeicher mit Managementsystem (War, Hausautomation; Primärenergiebedarf 17,0 kWh/m2a, Endenergiebedarf 9,0 kWh/m2a; Effizienzhaus 55 mit Plus-Energie-Technik

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