Die eigene Immobilie als Alterssicherung

Imobilien als Alterssicherung
Foto: Interhyp

Mit der eigenen Immobilie sorgenfrei in den Ruhestand. Damit diese Rechnung aufgeht, sollten Hausbesitzer bis zum Eintritt ins Rentenalter schuldenfrei sein. Wie das geht, zeigt diese Immobilienfinanzierung eines Ehepaars.

Bauherrinnen und Bauherren sind heutzutage nicht immer die jüngsten. In Sachen Lebensplanung halten sich viele Leute alle Optionen offen und gründen erst spät(er) eine Familie. Und so kommt es, dass viele Bauinteressenten Ende 30 oder Anfang bis Mitte 40 sind, wenn sie ihr Hausprojekt angehen.

Bei Helmut und Sabine ist es hingegen so, dass sie schon früh Kinder bekommen haben. Daher beschäftigten sie sich mit Mitte/Ende 40 wieder mit Immobilienplänen. Der Nachwuchs steht längst auf eigenen Beinen, und die Eheleute kaufen sich einen Bungalow.Wie auch immer der Fall gelagert ist, ältere Immobilienaspiranten erwarten, dass die eigene Immobilie auch im Alter für sie bewohnbar bleibt und den Lebensabend finanziell absichert. Damit das der Fall ist, sollte das Eigentum bis zum Eintritt ins Rentenalter möglichst abbezahlt sein.

Höhere Tilgung des Immobilienkredits je nach Lebensalter ratsam

Je älter ein Kreditnehmer ist, desto weniger Zeit bis zum Rentenbeginn. Ein 25-Jähriger hat bis dahin zum Beispiel 42 Jahre Zeit und könnte für das Darlehen eine vergleichsweise niedrige Anfangstilgung wählen. Mit 45 Lenzen sollte die Rückführung des Immobilienkredits hingegen maximal nur noch rund 20 Jahre dauern. Kreditnehmer im fortgeschrittenen Alter sollten deshalb ihr Darlehen schneller, das heißt, mit einer höheren Rate tilgen, damit die Immobilie bis zur Rente schuldenfrei ist. Das ist machbar. Zwei Entwicklungen kommen diesen Leuten zugute. Lange Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren sind heutzutage kein Problem mehr. Und das Zinsniveau für Baugeld ist nach wie vor sehr niedrig.

Keinerlei Zinsrisiko

So können die sogenannten „Best Ager“ diese Niedrigzinsphase dazu nutzen, ihre Schulden innerhalb einer einzigen Zinsbindung abzutragen. Möglich ist das zum Beispiel mit einem Volltilgerdarlehen von Interhyp. Der Kunde bestimmt mit dem Berater den Zeitpunkt, zu dem er schuldenfrei sein möchte. Entsprechend wird rückwärts gerechnet und die erforderliche Höhe der anfänglichen Tilgung festgesetzt.

Wie beim konventionellen Annuitätendarlehen bleibt die monatliche Rate immer gleich, jedoch besteht kein Zinsrisiko, weil eine Anschlussfinanzierung entfällt. Weiterer Vorteil: Die Bauherren bekommen einen noch günstigeren Zins, weil auch der Geldgeber höhere Sicherheit hat. Diese Variante führt zwar zu deutlich höheren monatlichen Raten als bei einem konventionellen Hypothekendarehen. Doch in der Regel sind die etwas älteren Semester recht liquide und können daher die Belastung gut stemmen und die Immobilie ist bis zum Rentenbeginn abbezahlt.

Beispielrechnung: Volltilgerdarlehen: Restschuld 0 Euro

Helmut und Sabine, beide berufstätig, 47 und 45 Jahre alt,  kaufen sich einen Bungalow. Das Paar verfügt über ein Nettoeinkommen in Höhe von 6.000 €. Der Immobilienpreis beläuft sich auf 400.000 €, hinzu kommen 50.000 Euro an Neben-kosten; an Eigenkapital sind 150.000 € vorhanden, die  Darlehenssumme beträgt somit 300.000 €. Da beide mit 67 in Rente gehen, soll das Darlehen in 20 Jahren abbezahlt sein

Volltigerdarlehne Darleheshöhe: 300.000 €
Zinsbindung: 20 Jahre
Sollzins: 1,74%
Anfängliche Tilgung: 4,19%
Monatliche Rate: 1.482,50 €
Restschuld nach Ende der Zinsbindung: 0 €

(Es handelt sich um ein fiktives, aber realitätsnahes Beispiel;  Beispielrechnung Stand 7. 1. 2019)

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