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Eigenheim statt Mietwohnung

15.05.2014

Infografik: ©Financescout24.deDie niedrigen Zinsen machen es möglich: Fast jeder dritte Mieter in Deutschland könnte sich eine eigene Immobilie leisten – selbst bei normalen Bezügen. Die Ausnahme sind allerdings Immobilienangebote in attraktiven Lagen deutscher Großstädte. 

Wohneigentum wäre rentabler – für 37 Prozent aller Mieter
Eine kürzlich erschienene Studie der Postbank („Wohneigentum 2014 – wo Wohnraum [noch] bezahlbar ist“) zeigt: In 85 Prozent aller Landkreise ist für Noch-Mieter der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses eine sinnvolle Investition.


Mehr als 37 Prozent aller heutigen Mieter wären laut der Untersuchung derzeit in der Lage, sich in den besagten Kreisen und kreisfreien Städten eine Immobilie mit 70 m2 Wohnfläche zuzulegen – was auch für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen rentabler wäre, als weiterhin Miete zu zahlen. Dabei gilt: Die Belastung des Privathaushalts darf nicht höher als 40% des Nettoeinkommens liegen.

Teure Lagen sind tabu – für Otto Normalverdiener
Allerdings beeinflusst die Lage den Preis: Wie die Infografik rechts zeigt, bekommt man beispielsweise in Bremen für 1000 Euro 1,02 qm Wohnfläche – in München sind es dagegen nur 0,32 qm. Die teuerste Gegend Deutschlands befindet sich in Bayern, genauer genommen in der Region von Würzburg bis Wolfratshausen.

Aber auch in anderen Teilen der Republik ist Wohneigentum für Normalverdiener nicht oder nur schwer erschwinglich: vornehmlich in Metropolen wie Berlin, Hamburg, Frankfurt a.M. sowie in der Gegend um Freiburg.

Home sweet home – als zinsgünstige Altersvorsorge
Neben den günstigen Zinsen für Immobilienkredite ist es die Altersvorsorge, die 56 Prozent aller Käufer zum Erwerb eines Hauses oder einer Eigentumswohnung bewegt. Wenn die Immobilie in Zukunft für die Erben eine Wertsteigerung darstellen soll, ist beim Kauf auf eine wertbeständige Lage zu achten.

Laut Postbank-Studie sind dies zurzeit besonders die Landkreise Dingolfing-Landau, Vechta, der Main-Taunus-Kreis und die Stadt Wolfsburg. Indizien für eine gute Lage in Kreisen wie diesen sind geringe Wohnungsleerstände, eine niedrige Arbeitslosenquote und eine steigende Bevölkerungszahl.