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Klimageräte im Neubau

15.04.2013

Die Inneneinheiten der Raumklimageräte lassen sich in verschiedene Wohnraumsituationen integrieren. www.kaut.deDie moderne, 130 Quadratmeter große Penthouse-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus-Neubau über den Dächern von Düsseldorf besitzt einen großzügig geschnittenen, hellen Hauptwohnbereich. Wohnzimmer, Esszimmer und Küche gehen ineinander über, sind rundum verglast und mit einer rundumlaufenden Terrasse versehen. Aufgrund des hohen Fensterflächenanteils ist tagsüber mit hoher Sonneneinstrahlung zu rechnen. Die Dreifachverglasung sowie die dichte Gebäudehülle sorgen im Winter für einen vergleichsweise niedrigen Heizwärmeverbrauch.

Saisonal kühlen und heizen
Allerdings kann sich im Sommer die Raumluft rasch aufheizen. Denn wegen  der modernen Gebäudebauweise musste man aufgrund des bautechnischen und finanziellen Aufwands auf eine effektive, äußere Beschattung verzichten. Als kostengünstigere, echte Alternative bot sich nur ein Klimasystem an, welches einen zweiten Wunsch der Eigentümer erfüllte. Sie wollten im Sommer nicht nur kühle Zimmer haben, sondern in den Übergangszeiten die Räume auch schnell aufheizen können. Letzteres ist mit der Gas-Zentralheizung in Verbindung der im Mehrfamilienhaus installierten Warmwasser-Fußbodenheizung nur sehr bedingt zu realisieren.

Die Wünsche der Eigentümer ließen sich jedoch mittels eines Klimagerätes mit einer Luft/Luft-Wärmepumpenfunktion erfüllen. Dieses sorgt in den Sommermonaten für die erforderliche Kühlung. Und der Wärmepumpenteil unterstützt in den Übergangszeiten die träge und langsam anlaufende Fußbodenheizung.

Hinzu kommt, dass in nicht regelmäßig genutzten Räumen sowie im Wohnbereich die Fußbodenheizungsregelung auf energiesparenden Absenkbetrieb eingestellt ist. Kehren die Bewohner zum Beispiel abends zurück, dauert es recht lange, bis die betreffenden Räume im Heizungsnormalbetrieb auf angenehm warme Temperaturen kommen.

Dieses Problem lösen die Klimageräte: Per Knopfdruck auf der Fernbedienung wird die Wärmepumpe im Inneren eingeschaltet, die den jeweiligen Raum dann innerhalb von drei bis fünf Minuten auf Wohlfühltemperatur bringt. Bei Bedarf ermöglicht eine komfortable Programmierung der Einschaltzeiten sowohl die zeitgenaue und kostengünstige Aufheizung an kühlen Tagen als auch die Klimatisierung während einer Hitzeperiode.

Die Außeneinheiten lassen sich  flexibel an verschiedenen Orten montieren: ob auf dem Boden, an der Wand oder sogar auf dem Dach.Leise und energieeffizient
Von einem Fachhandwerksbetrieb wurden zwei Single-Split-Systeme von Hitachi installiert, die jeweils aus einer Außen- und einer Inneneinheit bestehen. Die formschönen Design-Wandgeräte montierte der Handwerker im Wohnbereich sowie im Schlafzimmer und die Außengeräte positionierte er an verschiedenen Stellen: das eine auf der Terrasse, das andere platzsparend im Dachbereich.

Die Gerätegrößen sind auf die jeweilige energetische Situation abgestimmt. Im Wohnzimmer stehen 3,5 kW Kühl- und 4,2 kW Heizleistung zur Verfügung, während im Schlafbereich 2,5 beziehungsweise 3,4 kW ausreichen. Vorteilhaft ist, dass die Heizleistungen selbst bei niedrigen Außenlufttemperaturen noch recht hoch ausfallen.

Die Energieeffizienz liegt in der energetisch günstigen A/A Klasse. Mit einem Schalldruckpegel von 20 dB(A) auf der niedrigsten Stufe arbeiten die Raum-
klimageräte sehr geräuscharm. Die im Gerät integrierte, hochwertige Filtertechnik hält Staub, Allergene, Viren und Bakterien zurück und verbessert so die Luftqualität.

Die Montagearbeiten verliefen schnell und problemlos, weil nur ein Kabel und zwei Rohrleitungen verlegt werden mussten. Der Fachhandwerksbetrieb achtete zudem darauf, dass in den Wohnräumen kein Schmutz anfiel. Die Eigentümer waren begeistert, dass sie ihre neuen Hitachi-Raumklimageräte nach nur einem Tag in Betrieb nehmen konnten – inklusive vorangegangenem Probelauf und einer Einweisung durch den Installateur.