Bauen fürs Alter

Bauen im Alter
Foto: Weberhaus

Noch einmal neu bauen, wenn die Kinder aus dem Haus sind, frei von Balast und Hindernissen, damit man im eigenen Haus möglichst lange fit und flexibel leben kann – das wünschte sich ein Ehepaar aus dem Münsterland, beide Anfang Sechzig. Ein ruhig gelegenes, großes Grundstück in der Nähe der Kinder und Enkelkinder bot dafür die besten Voraussetzungen.

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Die Pläne für das Haus entwickelte das Ehepaar weitgehend selbst, um sie dann mit verschiedenen Fertighaus-Herstellern zu besprechen. Wichtig war neben Kostensicherheit und Energie-Effizienz auch das Thema Barrierefreiheit. Bei Weberhaus wurde dieser Aspekt von Anfang an mit einbezogen, so wurden die Voraussetzungen für das spätere Wohnen auf einer Ebene geschaffen. Breite Schiebetüren, eine geräumige Küche und direkt im Anschluss großzügige, ebenerdige Vorrats- und Abstellräume steigern ebenso den Komfort und machen einen Keller verzichtbar.

Unterm Dach liegen derzeit ein sehr großzügiger Schlaftrakt mit Ankleide und Bad, ein weiteres großes Badezimmer und zwei Arbeits-/Gästezimmer mit Balkonzutritt.

Konstruktion und technik sollten „gesund” sein

Haustechnik und Wandaufbau sind auf Ökologie und Gesundheit ausgelegt. Grundlage für ein gutes Wohnklima ist der diffusionsoffene Wandaufbau, bei dem formaldehydfrei verleimte Holzwerkstoffplatten, eine Holzfaserdämmung aus unbehandelten Hackschnitzeln und statt Folien eine Dampfbremse zum Einsatz kommen. Zusammen mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung sowie einer kontrollierten Lüftungsanlage ist die Raumluftqualität nachweislich so gut, dass alle Häuser des Herstellers die Zertifizierung „wohnmedizinisch empfohlen“ von der Gesellschaft für Wohnmedizin, Bauhygiene und Innenraumtoxikologie e.V. erhalten.

Für die Zukunft haben sich die Bauherren noch eine weitere Öko-Option offengehalten: Die Installation einer Photovoltaik– und einer Thermosolaranlage sind bereits vorbereitet.

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