Doppelhäuser

Doppekhäuser
Ein Grundriss mit gespiegeltem, identischen Raumangebot. Foto: Zimmermeisterhaus

Der Wohnwert einer Doppelhaushälfte ist in den letzten Jahren enorm gestiegen und reicht entsprechend nahe an die Qualitäten eines freistehenden Einfamilienhauses heran.

Doppelhäuser liegen im Trend

Auf der Basis eines funktionalen, familiengerechten Grundrisses bestimmen Architektur-Details wie Erker, Gauben, abgeschleppte Dächer, Wintergärten und die Verwendung von Glas das äußere Erscheinungsbild. Diese „Accessoires” und natürlich die Gestaltung der Fassade mit Putz, Holz, Klinker und Co. können jedem Doppelhaus beziehungsweise jeder Doppelhaushälfte einen indivdiuellen Charakter geben. Haushälften müssen heute also längst nicht mehr identisch aussehen oder zwingend „in line” stehen. Versätze in den Gebäudetrennwänden und zum Teil unterschiedliche Architekturmerkmale je Hausteil lassen interessante Gesamtobjekte entstehen.

Doppelhäuser
Doppelhaus mit nahezu identischen Haushälften in leicht individualisierter Optik. Entwurf von SchwörerHaus.

So können ganz verschiedene Nutzungsansprüche in zwei Haushälften unter einem Dach vereint werden: zum Beispiel zwei Familien oder eine Familie und die Großeltern, Wohnen und Arbeiten oder altersgerechtes Wohnen mit Betreuungspersonal. Dabei müssen die „Haushälften” nicht mehr unbedingt gleich groß sein, selbst ein Haus mit einer Einliegerwohnung kann Doppelhauscharakter haben! Solche Sonderformen der Doppelhaus-Idee haben in unserem Fünfkampf Fingerhaus und Gussek umgesetzt. Es gibt also nichts, was es nicht gibt bei einer Haushälfte, außer, dass man nicht um sie herumgehen kann. Wie hoch diese Einbuße an Wohnqualität tatsächlich ist, muss freilich jeder für sich selbst entscheiden.

Doppelhäuser für moderne Lebensentwürfe

Das wohl schlagendste Argument für das klassische Doppelhaushälften-Konzept ist nach wie vor der Preis. Dieser fällt – im Vergleich zum freistehenden Haus – deutlich niedriger aus. Die Hauptersparnis liegt hierbei im geringeren Flächenbedarf für den Bauplatz, weil eben nur drei Seiten des Hauses den vorgeschriebenen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze einhalten müssen (die vierte Seite ist die Trennwand zum Nachbarn). Dadurch kann die Baufamilie auf einen Teil teures Bauland verzichten.

Und auch für das Haus selbst sind niedrigere Baukosten fällig, da es in der Regel nicht so groß ist, Fenster auf nur drei Seiten hat und schon bei Aushub, Deponie und Bodenplatte (oder Keller) günstiger kommt. Die Energiekosten sind dank geringerer Wärmeverluste (eine Außenwand weniger) ebenfalls niedriger.

Weitere Häuser der vorgestellten Firmen finden Sie in unserer Hausdatenbank:

www.bautipps.de/haas
www.bautipps.de/schwoerer
www.bautipps.de/gussek
www.bautipps.de/zimmermeisterhaus
www.bautipps.de/fingerhaus

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