Wohngesundheit

Wandaufbau mit Kalkin KlimaLife.Geprüfte Innenwandsysteme
Der Mensch verbringt rund 90 Prozent seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen. Deshalb ist es wichtig, der Innenwand und dem Raumklima besondere Beachtung zu schenken. Baumit beschäftigt sich seit geraumer Zeit intensiv mit dem Thema gesundes Wohnen. Mit über 50 (nach den strengen Richtlinien des Sentinal Haus-Instituts) beim ECO-Institut in Köln erfolgreich geprüften Produkten verfügt Baumit über eines der umfangreichsten Gesund-Wohnen-Produkt-Sortimente in der Branche. In der Weiterentwicklung seiner Gesund-Wohnen-Strategie setzt der Baustoffproduzent aktuell auf geprüfte Innenwand­systeme, welche aufeinander abgestimmt sind. Dabei wurden alle Bestandteile – von der Grundierung über den Putz bis zur Anstrichschlussbeschichtung – geprüft.

Der einfärbbare Kalkputz Kalkin Klima Life ist dabei ein Allround-Talent. Der Filzputz vereinigt: Maschinengängigkeit, Schnelligkeit, geprüfte Wohngesundheit und Gestaltungsvielfalt. Er ist klima­regulierend und als besonderes Highlight kann der Kalkin KlimaLife in 888 Farben des Life-Farbsystems eingefärbt werden. Der Vorteil: Die Wand benötigt keine zusätzliche Beschichtung wie beispielsweise eine Tapete, die den Kalkputz in seinen klimaregulierenden Eigenschaften beeinträchtigt. Dadurch kommen die positiven Eigenschaften des Kalkin Kalkputzes voll zur Geltung.

Ziegenhaar wirkt feuchtigkeitsregulierend und sorgt für ein angenehmes Raumklima. www.tretford.euZiegenhaar bindet Staub
Lieferanten des Materials für Tretford-Teppiche sind die Kaschmirziegen, die im Unterschied zu europäischen Ziegen über ein langes Haarkleid verfügen.
Es sind die gleichen Tiere, die die feine Kaschmirwolle für hochwertige Kleidung und warme Decken liefern. Für die Herstellung der Tretford-Teppichböden wird jedoch das lange, robuste Deckhaar eingesetzt. Dieses erlesene Ma­terial besitzt einzigartige Eigenschaften, so zum Beispiel die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und diese wieder an die Raumluft abzugeben.

Das Haar wirkt somit feuchtigkeitsregulierend und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Darüber hinaus besitzt das Ziegenhaar eine dachziegelartig angeordnete Schuppenstruktur. Diese bewirkt, dass das Haar Staub bindet. Dadurch wird laut Anbieter auch Feinstaub in der Raumluft effektiv reduziert. In
Folge dessen sorgen die Tretford-Teppich­böden entscheidend für ein gesundes Raumklima. Dank der schmutzabweisenden Eigenfettschicht des Ziegenhaars sind sie auch leicht zu pflegen.

Böden aus Kautschuk sind emissionsarm. www.nora.comElastischer Boden ohne Weichmacher
Eine besondere Bedeutung bei der Innenausstattung hat die Wahl des Fußbodenbelags, der einen großen Prozentsatz der Flächen in den Räumen belegt. Während zum Beispiel PVC-Böden Weichmacher enthalten, die ausdünsten und die Gesundheit belasten können, sind Böden aus Kautschuk emissionsarm. Aus diesem Grund arbeitet etwa Nora systems, der weltgrößte Hersteller von Kautschuk-Bodenbelägen, mit dem Sentinel Haus Institut (SHI) zusammen, dessen Ziel die Förderung von wohngesundem Bauen ist.

Mit  „Nora system blue“ hat der Kautschuk-Spezialist ein vom TÜV Rheinland zertifiziertes, umweltgerechtes Bodenaufbausystem entwickelt. Dieses besteht aus emissionsarmen Kautschuk-Bodenbelägen, die mit emissionsarmen Verlegewerkstoffen – von der Grundierung über die Spachtelmasse bis hin zum Klebstoff – verarbeitet werden. Alle Komponenten tragen den  „Blauen Engel“. Zusätzliche Sicherheit bieten speziell
geschulte Verarbeiter.

GEV und EMICODE
Um Verbrauchern und Verarbeitern eine Orientierung über Umweltaussagen von Bauprodukten zu geben, haben namhafte Industrieunternehmen 1997 die heutige Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V. (GEV) gegründet.

Unabhängige Institute prüfen Boden­belagsklebstoffe, Vorstriche, Spachtelmassen, Dämm- und Dichtstoffe, Parkett­lacke und andere Bauprodukte, ehe diese mit dem EMICODE-Siegel ausgezeichnet werden dürfen. Auch nach der Lizenzvergabe lässt die GEV EMICODE-zertifizierte Produkte aller Hersteller regelmäßig in Stichproben kontrollieren.

Dieses Prinzip ist überaus erfolgreich: Lag der Gesamtanteil in die Innenraumluft emittierender flüchtiger organischer Stoffe (VOC = Volatile Organic Compounds) beispielsweise von Dispersionsklebstoffen vor der Entwicklung des EMICODE-Verfahrens bei 0,01 g/m3, so sind die Emissionen heute von als „sehr emissionsarm“ EMICODE-zertifizierten Bauprodukten um das 100- bis 1000-fache niedriger. Von den gesetzlich zulässigen Höchstmengen sind Emissionen dieser Produkte weit entfernt. 85 Unternehmen  aus 13 Ländern gehören der GEV inzwischen an. Mehr als 3000 Produkte sind durch das EMICODE-Verfahren als „sehr emissionsarm“ testiert.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der aktuellen Ausgabe von "Gesund wohnen"Der GEV-EMICODE ist ein international einheitliches Klassifizierungssystem zur mengenmäßigen Bestimmung von Emissionen flüchtiger organischer Stoffe (VOC) in die Innenraumluft.
EMICODE-zertifizierte Produkte sind grundsätzlich lösemittelfrei und emissionsarm.

Wurde das Emissionsverhalten eines Produktes von einem durch die GEV beauftragten unabhängigen Prüfinstitut analysiert, so kann sein Hersteller die Zertifizierung mit dem Siegel der entsprechenden EMICODE-Klasse beantragen. Der EMICODE gliedert sich in drei Kategorien:

Scroll to Top