Der Frühling kann kommen — Terrasse, Balkon oder Garten fit machen

Balkon mit Pflanzen
Selbst der kleinste Balkon kann schon mit der richtigen Deko zur Wohlfühloase werden. Foto: ©unsplash.com, Artur Aleksian

Sobald die Temperaturen langsam ansteigen, zieht es die meisten Menschen doch wieder nach draußen. Spätestens dann, wenn die Temperaturen zweistellig werden, sollte man so langsam damit anfangen, seinen Außenbereich fit für den Frühling zu machen. Egal, ob es sich dabei um eine Terrasse, einen Balkon oder einen kompletten Garten handelt: Grün soll es in erster Linie sein und gemütlich. Mit ein paar ganz einfachen Schritten kann man sich schnell und günstig eine kleine grüne Wohlfühloase schaffen. Es ist an der Zeit sich vom Winter zu verabschieden.

Frühjahrsputz für Terrasse und Balkon

Bevor mit der Umgestaltung gestartet werden kann, müssen erst einmal die Spuren des Winters beseitigt werden. Der sorgt nämlich ordentlich für Dreck und auch etwas Chaos. Zunächst sollte man sich die Blumenkästen und Blumentöpfe anschauen, die die kalte Jahreszeit über draußen waren. Diese können Sprünge, Risse oder andere Beschädigungen durch die Witterung erfahren haben. Kaputte Töpfe und Kästen sollten ersetzt oder repariert werden.

Wenn die alte Blumenerde den Winter ebenfalls in den Töpfen draußen verbracht hat, sollte sie ebenfalls entsorgt werden. Allenfalls kann man sie noch zur Bodenverbesserung oder für den Kompost verwenden. Es könnten sich nämlich Schädlinge, wie etwa Pilze, in der Erde eingenistet haben.

Der nächste Schritt ist die Grundreinigung. Zunächst sollten Blätter, Pfützen und sonstiger Dreck beseitigt werden. Ist der Boden stärker verschmutzt, sollte man es mit einem Hochruckreiniger verssuchen. Damit kann man gleichzeitig bei gefliestem Boden mögliches Unkraut loswerden.

Viele Gartenbesitzer können sich im Frühjahr zusätzlich über eine grüne Rasenfläche freuen. Jedoch sollte man das Gras noch nicht zu früh stutzen. Da es ansonsten an Stärke verlieren könnte. Ein geeigneter Zeitpunkt ist in der Regel Ende März. Zusätzlich empfiehlt es sich, an lichten Stellen neuen Rasen auszusähen und bei Bedarf mit Kompost zu düngen. Auftauchendes Moos sollte entfernt werden.

Sonnenschutz mit Sonnensegel

Gerade, wenn die Sonne wieder anfängt kräftiger zu scheinen, sollte man sich zumindest kleine Bereiche einrichten, die vor der Sonne abgeschirmt sind. Vor allem im Sommer ist man froh, wenn man sich um einen Sonnenschutz gekümmert hat. Der Nachteil bei einem Sonnenschirm ist jedoch, dass er zwar Schatten spendet, jedoch immer wieder neu ausgerichtet werden muss. Eine Markise spendet zwar viel Schatten, aufgrund des Materials kann sich jedoch hier schnell die Hitze darunter stauen.

Mit einem Sonnensegel, wie beispielsweise von Aquagart, bekommt man hingegen das Beste aus beiden Welten und das in verschiedenen Formen. Will man beispielsweise nur einen kleinen Teil des Außenbereichs vor der Sonne schützen, lohnt sich ein dreieckiges Segel. Dabei schützt es nicht nur vor der Sonne und Hitze, sondern auch vor den lästigen Blicken der Nachbarn. Im Gegensatz zur Markise sind solche Segel leichter zu installieren und deshalb besonders bei Balkonen und Terrassen zu empfehlen.

Outdoor-Möbel

Mit Do-it-Yourself und Upcycling liegt man derzeit voll im Trend. Kein Wunder, denn selbst gefertigte Möbel machen sich perfekt auf jeder Terrasse. Eine Idee, die man in den vergangenen Jahren bereits häufiger gesehen hat, sind Möbel aus Europaletten. Legt man beispielsweise zwei Paletten übereinander, schleift sie ab und behandelt sie, damit sie vor der Witterung sicher sind, verwandeln sie sich in einen schicken Kaffeetisch für den Außenbereich.

Braucht man noch Sitzgelegenheiten, ist das ebenfalls kein Problem. Online findet man diverse Anbieter von Polstern, die auf die genormten Europaletten zugeschnitten sind. Ergänzt man die Paletten-Möbel mit ein paar Sitzkissen und einem Sitzsack, kann man im Frühling und im Sommer eine tolle Lounge-Atmosphäre genießen.

Pflanzen für draußen

Tomaten, Paprika und anderes Gemüse sollte erst drinnen herangezogen werden. ©unsplash.com, Stella de Smit

Bereits Anfang März kann man schon die ersten Frühblüher pflanzen. Etwa Tulpen, Stiefmütterchen und Co. können auch mal eine frostige Nacht gut wegstecken und halten sich bis in den Frühsommer. Andere Blumen haben noch bis Anfang Mai Zeit, wenn man wirklich sicher sein kann, dass die frostigen Nächte vorbei sind. Bei allen Pflanzen ist jedoch wichtig, dass man sie nie im gekauften Behälter lässt, sondern sie direkt in neue Pflanzenerde einpflanzt. Vor dem Umtopfen, wird eine kleine Schicht Kies auf dem Boden des Kübels ausgelegt und dann mit der Pflanzenerde aufgefüllt.

Will man Paprika und Chili anpflanzen, sollte man relativ früh damit beginnen. Die Samen werden noch in der Wohnung gesetzt. Hier sollten sie auch keimen, bevor sie im Mai rausgestellt werden. Gleiches gilt für Tomaten.

Planung der Bepflanzung

Wenn man alle Ideen gesammelt hat, kann man sich an die Planung der Terrasse, des Balkons oder des Gartens machen. Dabei empfiehlt es sich eine grobe Skizze anzufertigen und sich im Vorfeld zu fragen: Wo sollen welche Pflanzen stehen? Wann muss ich sie aussähen? Wann kann ich sie draußen aufstellen? Wo sollen sie stehen? Abhängig davon sollte man genügend Platz für die Möbel einplanen sowie für die Deko.

Vor allem wenn es um Pflanzen geht, ist es wichtig, über das ganze Jahr hinweg zu planen. Denn nicht jede Pflanze verträgt auch jedes Wetter. Hier ist es wichtig, sich vorher zu informieren und dementsprechend Zeit und Platz einzuplanen.

Scroll to Top