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Ein Haus fürs Auto

22.09.2011

Das "HST"-Sektionaltor öffnet seitlich. Wenn zum Beispiel unter der Decke kein Platz ist, eine tolle Lösung. (Hörmann)Richtig planen: Bevor die Garage auf Ihrem Grundstück stehen darf, müssen die baurechtlichen Bestimmungen auf den Tisch. Diese sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. „Bauherren sollten sich deshalb beim zuständigen Bauamt nach den geltenden Regelungen erkundigen. Nicht in jedem Falle ist eine Genehmigung nötig. In einigen Bundesländern sind Garagen bis zu einer jeweils festgelegten Größe genehmigungsfrei“, erklärt Jochen Ament, Experte der Badenia.

Besteht jedoch eine Genehmigungspflicht, sollten die Baupläne für die Garage rechtzeitig und gegebenenfalls zusammen mit den Unterschriften der angrenzenden Nachbarn beim Bauamt eingereicht werden. Erst, wenn die Behörde grünes Licht gibt, kann der künftige Garagenbesitzer mit dem Bau starten.

Garagen können aus Mauerwerk, Beton, Stahl, Blech oder Holz sein. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Garagenarten: die gemauerte Variante und die Fertiggarage. Bei der gemauerten Variante werden Fundament, Boden, Wände und Dach der Reihe nach und oft in Eigenarbeit errichtet. Dafür sollte man 140 Arbeitsstunden einkalkulieren. Natürlich übernehmen auch Baufirmen diese Arbeiten.

Die Vorteile der gemauerten Version: Das Material kann an schlecht zugänglichen Stellen des Grundstücks transportiert werden, individuelle Vorstellungen lassen sich optimal verwirklichen.

Einfach in den Hang hineingebaut: Dieses Beispiel zeigt wie variabel Fertiggaragen für individuelle Wünsche sein können. (Estelit)Wer genügend Platz auf dem Grundstück hat, kann die Garage auch ein wenig größer planen, um sie als ebenerdigen Aufbewahrungsraum zu nutzen, so zum Beispiel für Gartengeräte. Das Genehmigungsverfahren bei individuell geplanten Garagen ist oft komplizierter, der Zeit- und Kostenaufwand höher als bei Fertiggaragen, die bereits ab etwa 5000 Euro zu bekommen sind.

Fertiggaragen haben bis zu 16 Prozent mehr Innenraumfläche als vergleichbare gemauerte Garagen. Die Auswahl ist mittlerweile riesig und umfasst auch nachhaltige Modellformen wie zum Beispiel Garagen mit Gründach, die wegen der Luft- und Niederschlagsfilterung gut für die Natur und momentan voll im Trend sind.

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