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Gartenplätze

23.05.2016

Bäume und Sichtschutzelemente aus Lärchenholz schützen in diesem Garten vor nachbarschaftlichen Einblicken. www.daldrup.deDa Bauland immer teurer wird und die Größe von Neubaugrundstücken deutlich abnimmt, bleibt auch für Gärten immer weniger Platz. Doch wer statt eines Null-Acht-Fünfzehn-Gartens mit großer Rasenfläche und Hecke drumherum, einige clevere Planungs- und Gestaltungstricks beherzigt, schafft sich garantiert ein kleines Freiraum-Paradies.

Erste Regel

Die Gartenplanung sollte idealerweise mit der des Hauses Hand in Hand gehen, so Gartenexpertin Alexandra Zauner vom Betrieb „Freiraum“. Beispiel Terrasse: Hier kann man zusammen essen, im Liegestuhl entspannen und mit Freunden feiern. Sie erweitert den Wohnraum und ist somit die erste Verbindung nach draußen. Nicht nur die Anordnung der Terrassentüren im Hausinneren sollte darum für die Lage der Terrasse berücksichtigt werden, sondern Sonnenverlauf, Wind- und Wärmeverhältnisse sollten hier ebenfalls Beachtung finden. Nur so können Planungsfehler und unnötige Baukosten vermieden werden. In jedem Fall sollte die Größe des Sitzplatzes zur restlichen Freifläche passen. Behalten Sie also schon hier das Gesamtbild im Blick.

Zweite Regel

Ähnlich wie bei der Planung des Hauses gilt auch für den Garten: Überlegen Sie, wie Sie ihn nutzen möchten! Soll es Platz zum Spielen geben, kommen Nutzpflanzen vor oder soll eine Art Wellness-Oase entstehen? Bedenken Sie dabei, dass sich diese Wünsche in Zukunft ändern können.
Um kleine Gärten optisch größer wirken zu lassen, können verschiedene Kniffe eingesetzt werden: Eine Gliederung in verschiedene Bereiche bietet dem Auge Raum zum Wandern, der Garten wirkt weitläufiger. Setzen Sie lieber auf eine kleine Anzahl großer Elemente als auf viele kleine.

Wo Rasen zum Einsatz kommt, ist eine leicht zu händelnde Pflege ratsam. Gerade im Sommer und in der Urlaubszeit ist eine automatische Beregnungsanlage sehr hilfreich. www.rainpro.deDer Bundesverband Garten-, Landschafts-und Sportplatzbau (BGL) empfiehlt außerdem, im hinteren Teil eher dunklere, kräftigere Pflanzen und vorne helle Blumen einzuplanen, um optische Weite zu schaffen. Auch der Wechsel zwischen Kies- und Holzflächen sowie großformatige Steine unterstützen diese Wirkung. Eine veränderte Topografie – wie bei einem Senkgarten – macht den Garten interessant und erzeugt Tiefe. Auch Wege, die dem Grundstück entsprechend angelegt sind, können optisch verbreiternd und verlängernd wirken. Wichtig ist in kleinen Gärten auch ein entsprechender Sichtschutz: Hecken und Sträucher muten weniger massiv als Zäune und Mauern an, bieten eine grüne Kulisse und halten Lärm und Wind ab.

In kleinen Gärten sollte der vorhandene Raum nie überfrachtet werden. Weniger ist hier mehr. So sollte die Bepflanzung sorgfältig gewählt und nicht zu dicht sein,  Gehölze sollten auf wenige Arten mit klarem Farbkonzept reduziert werden. Wo nur wenige Pflanzen Platz finden, empfiehlt sich, auf ganzjährige Attraktivität zu setzen: mit schöner Frühjahrsblüte, Früchten im Sommer und toller Herbstfärbung. Fachleute haben noch viele weitere Tipps in petto. Diese  professionelle Hilfe zahlt sich immer aus – schließlich erhalten Sie dafür Ihre individuell gestaltete grüne Oase.  

Die Terrasse als zusätzlicher Essplatz im Freien. Foto: Garpa
Mit Konzentration auf einige wenige Farben und Materialien wirkt die Anlage sehr aufgeräumt, dabei aber auch als Weiterführung des Wohnraums im Freien. www.freiraum.cc
Experten empfehlen, einen zweiten Sitzplatz vorzusehen: Er bietet die Möglichkeit, den Garten aus einer zusätzlichen Perspektive wahrzunehmen. www.gaertner-von-eden.com
Die robuste  "WWOO Außenküche" schafft einen Raum im Garten, der der Wohnküche in Funktionalität und Komfort in nichts nachsteht. www.wwoo.nl/de