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Highlights am Schwimmteich

13.03.2012

Ob ein erfrischendes Bad an einem lauen Sommerabend oder das Beobachten von farbenfrohen Libellen: Es sprechen zahlreiche Gründe für einen ökologischen Schwimmteich. „Ein Schwimmteich entfaltet über das ganze Jahr eine architektonische Wirkung und wertet den Garten besonders auch im Winter auf“, ist Roland Lütkemeyer aus Gütersloh überzeugt. „Er ergänzt nicht nur bereits bestehende Architektur, sondern kann durch ausgewählte Elemente zusätzlich bereichert werden.“ Mit seinem Betrieb gehört Lütkemeyer zu den renommierten Gärtnern von Eden, einem genossenschaftlichen Zusammenschluss von rund 60 Gartengestaltern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich auf die Planung, Gestaltung und Pflege anspruchsvoller Privatgärten spezialisiert haben. Und der Experte weiß:  Es gibt viele Wege, seinen Schwimmteich aufzuwerten. Dabei reichen die Möglichkeiten von praktisch orientierten, bis hin zu dekorativen Elementen.
Das aufbereitete Wasser gelangt hier über den rustikalen Steinbrunnen zurück ins Becken. (Agades)
Um den Schwimmteich auch an heißen Tagen optimal als Lounge-Bereich nutzen zu können, bietet sich ein Sonnensegel an, das sonnengeschützte Wohlfühlplätze im Freien schafft. Die Segel können, je nach Modell und Preislage, manuell oder vollautomatisch ein- und ausgerollt werden. Auch den Sonnenschirm, ein echter Klassiker im Bereich Sonnenschutz, gibt es in verschiedensten Varianten.

Zudem muss aus hygienischen Gründen – um den Schmutzeintrag ins Wasser möglichst gering zu halten – für eine erfrischende Abkühlung von oben gesorgt sein.  „Was definitiv an keinem Schwimmteich fehlen sollte, ist die Dusche“, rät Lütkemeyer aus Erfahrung. Sei es die Regendusche, die vor und nach dem Schwimmen zum Einsatz kommt, oder die Schwalldusche, die unkompliziert in jeden Schwimmteich integriert werden kann. Sie wird direkt am Rand des Teichs angebracht. Vorteil: Sie dient zu Massagezwecken und schafft zusätzlich eine entspannende Geräuschkulisse. Doch nur, weil etwas praktisch ist, heißt das noch lange nicht, dass es langweilig sein muss.

Steinblöcke am Rand des Wassers können als Ablage, gemütliche Sonnenbank oder als Platz genutzt werden, von dem man direkt ins Wasser gleiten kann. „Ein Felsplateau ist nicht nur ein sehr dekoratives Element, sondern bietet die Möglichkeit zu Sprüngen ins Wasser“, erklärt Lütkemeyer. Dabei darf der Sicherheitsaspekt jedoch unter keinen Umständen vernachlässigt werden. Der dafür vorgesehene Teil des Beckens sollte ausreichend tief angelegt werden, um Verletzungsrisiken zu vermeiden.

Für Schwimmer, die es ein bisschen sportlich mögen, dürfte eine sanfte Gegenstromanlage das Richtige sein. An dieser kann man gegen den Strom anschwimmen und seine Ausdauer trainieren, ohne eine Bahn nach der anderen ziehen zu müssen.

Der Quellstein in Form eines Felsbrockens fügt sich harmonisch in den Schwimmteich ein. (Bioteich)Ästhetisch fürs Auge
Ein Designobjekt wie eine Wasserwand, an der das Wasser sanft herunterrieselt oder ein Quellquader, aus dem das gefilterte Wasser wieder ins Becken zurückfließt, werten den Schwimmteich optisch auf. Diese Attraktionen werden einfach an den normalen Pumpenkreislauf mit einem Teilkreislauf oder einer separaten Pumpe angeschlossen. „Ist ein solches Objekt erst einmal angeschafft, verursachen die Wartungsarbeiten keinen Mehraufwand“, beruhigt Lütkemeyer.

Doch wer sich durch diese Stücke eine Verbesserung der Wasserqualität erhofft, muss enttäuscht werden: „Solche Elemente bilden attraktive Blickpunkte und tragen zum atmosphärischen Wohlbefinden bei, die Wasserqualität wird durch sie allerdings nicht beeinflusst“, weiß der Experte.

Klassische ­Ausstattungselemente
Um einen direkten Zugang zum Wasser zu erhalten, rät der Profi zur klassischen Leiter, einer Treppe oder einem eleganten Holzdeck, das unmittelbar an das Wasser anschließt. Diese Varianten haben den Vorteil, dass sie einen zusätzlichen Platz zum Entspannen bieten – sei es, um in Ruhe ein Buch zu lesen oder einfach nur seine Füße ins Wasser baumeln zu lassen.