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Outdoor Cooking

06.09.2012

Im hinteren Gartenbereich befindet sich diese winkelförmig angelegte und über- dachte Küchenanlage mit gemauerten Schränken und hellblauen Fronten.Outdoorküche als Hinterhofidylle
Dieses Objekt befindet sich in Bad Vilbel (ganz nah bei Frankfurt am Main). Vor Baubeginn war der Garten wenig nutzbar und auch stark zugewachsen. Der ausführende Fachbetrieb hat die Grundversorgung von Wasser und Abwasser sowie Strom am Haupthaus angeschlossen und dafür 80 Zentimeter tief in der Erde frostgeschützt im Sand verlegt. Die Mauern sind aus Kalkzementstein aufgebaut und mediterran verputzt. Die Dachkonstruktion besteht aus Dachsparren, die im Mauerwerk verankert wurden. Darauf wurde einfaches sägeraues Holz montiert, welches mit Dachpappe abgedichtet wurde. Passend zum Haupthaus wurde das Ganze dann mit schwarzem Schiefer eingedeckt. Die Outdoorküche enthält fließend warmes und kaltes Wasser, welches über einen Durchlauferhitzer produziert wird.

Das Gerät befindet sich direkt unter der Spüle und muss zum Winter hin entwässert werden, um Frostschäden zu vermeiden. Die eingelassene Gaskochstelle wird über eine Flüssiggasflasche betrieben, die im Unterschrank platziert ist. Der integrierte Kamin dient zum einen als Grillstelle, zu späterer Stunde aber auch für ein romantisches  Kaminfeuer. In der Unterschrankzeile verbirgt sich hinter den Holzfronten auch ein Kühlschrank. Die gesamte Arbeitsfläche der Outdoorküche wurde mit unempfindlichem, grünem Antikmarmor belegt. Das angrenzende kleine Häuschen bietet im Winter ausreichend Platz zum Verstauen der Gartenmöbel, sieht gut aus und bietet eine Pumpe, damit der Außen-Brunnen mit seinem leisen Plätschern zur Entspannung beitragen kann. Der Bodenbelag besteht aus indischem Sandstein in vielen verschiedenen Formaten. Auch wurden hier noch weitere typische Accessoires und Möbel eingesetzt, um das Bild einer toskanischen Idylle zu perfektionieren.

Für die Wintermonate wurde dann eine spezielle Persenning (Plane) in attraktivem Dunkelgrün gefertigt, die vor die gesamte Zeile gespannt wird, um so alles perfekt vor Witterungseinflüssen zu schützen.

Unter dem Terrassendach lässt es sich auch kochen, wenn ein Regenschauer niedergeht. Ansonsten ist eine solche Lösung relativ leicht umzusetzen.Küchenzeile als Terrassenergänzung
Hier wurde die Outdoorküche direkt an das Gebäude als Terrassenerweiterung angebaut. Dadurch ist auch die Anbindung an Strom und Wasser einfacher. Durch die geschützte Lage am Haus konnten für den Bau der Küchenzeile Porenbeton-Steine (Ytong) verwendet werden. Um die dekorativen Nischen „tiefziehen“ zu können, hat man im Vorfeld die gesamte Wand mit 15 Zentimeter dicken Plansteinen aufgedoppelt. Der weiße Rahmen um die Nischen wurde unkompliziert mit Wandputz aufmodelliert. In der Hauptnische wurde ein echt antikes indisches Sandsteinelement eingearbeitet. Die integrierten Halogenspots sorgen in den Abendstunden für eine besonders schöne Stimmung. An dem mit Natursteinklinkern aufgewerteten Stützpfeiler sind zwei Bodeneinbaustrahler platziert, um auch dort
einen Akzent zu setzen.

Als Ergänzung der Zeile wurde noch ein Grillkamin gemauert mit Rauchabzug außerhalb der Terrasse. Die Arbeitsfläche der Küchenzeile wurde mit Antikmarmor „Rosso Verona“ belegt. Der Boden besteht aus Klosterplatten in verschiedenen Formaten, die wie römisches Verbundpflaster verlegt sind. Das Dach wurde von innen günstig und schön mit Naturmatten aus dem Gartencenter aufgewertet. Auch in dieser Outdoorküche gibt es fließend warmes und kaltes Wasser sowie einen Kühlschrank. Die Fronten der Unterschränke wurden aus altem Europaletten-Holz produziert. Dieses wurde zuvor mit einem Gasbrenner etwas angebrannt, mit der Axt ungenau bearbeitet, mit ein paar alten Nägeln versehen und mit zwei verschiedenen braunen Holzlasuren behandelt. Durch die geschwungenen Scharniere wirkt das Ganze dann sehr mediterran. Diese Objekt befindet sich übrigens in Bad Nauheim.

Eine Sichtschutzmauer als Ausgangsbasis, darin versteckt eine Grillstation und ein gemauertes Eckmöbel. Die Tür führt in ein Nebengebäude mit  Küche.Minimallösung an Gartenmauer
Eine etwa abgespecktere Umsetzung des Themas Outdoorküche repräsentiert diese Anlage. Hier wurde auch in Funktion einer Sichtschutzmauer ein Baukörper erstellt, der an ein bestehendes Teilgebäude andockt. So entstand eine lauschige Winkelsituation. Der Koch- bzw. Zubereitungsbereich hat sich dann auf zwei Elemente beschränkt: Im Winkel selbst wurde ein Eckschrank gemauert, der bei Bedarf z. B. eine Gasflasche aufnimmt, um oben kochen zu können, oder auch als Geschirrschrank dienen kann.

Im linken Vorbau ist ein Gasgrill untergebracht, gut versteckt und wettergeschützt. Im alten Gebäudeteil hat man die Spüle und weitere Küchenmöbel und Elektrogeräte untergebracht, so dass auch so den Bewohnern der Weg in die eigentliche Hausküche erspart bleibt. Mediterrane Stimmung kommt vor allem auf wegen der Steinfassade, der Bodengestaltung mit Klosterplatten, wegen des dunklen Holzgebälks und des flachen Pultdachs.

Weitere Informationen

Diese drei Außenküchen wurden vom Fachbetrieb Ortigas geplant und realisiert.

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