4 Tipps, wie aus dem Keller eine Werkstatt wird

Mann in Werkstatt
Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

Der Keller dient in vielen Häusern als Abstellplatz und wird selten als Werkstatt oder Bastelraum genutzt. Das ist schade, denn wer im Keller werkelt, schont die Einrichtung der Wohnung und kann in Ruhe arbeiten.

Platz für einen Werktisch schaffen

Auch kleine Keller bieten in der Regel ausreichend Platz, um eine Werkbank oder zumindest einen Arbeitstisch unterzubringen. Grundvoraussetzung ist, dass Sie zunächst im Keller für Ordnung sorgen. Wenn Sie alles entsorgt haben, was Sie nicht benötigen und der Rest ordentlich verstaut ist, erkennen sie, wie groß der Raum ist.

Wenn Sie die nun entstandene Freifläche nicht durch einen Tisch verstellen wollen, suchen Sie nach einer flexiblen Lösung. Sie können beispielsweise eine stabile Platte über einen Seilzug an der Decke anbringen, die Sie bei Bedarf auf Böcke als Untergestell auflegen. Eine gut ausbalancierte Aufhängung erlaubt es, dass Sie angefangene Arbeiten auf dem Tisch liegen lassen, wenn Sie diesen zur Decke ziehen. Sie müssen also nicht immer alles wegräumen, um im Keller Platz zu schaffen.

Falls der Raum keine ausreichende Höhe aufweist, um den Tisch unter der Decke unterzubringen, bietet sich an, ein Regal mit einer klappbaren Tür zu versehen, die zum Arbeitstisch wird. Verstauen Sie das benötigte Werkzeug und Kleinteile in Aufbewahrungsboxen (mehr Infos) direkt über dem Werktisch. So haben Sie alles griffbereit.

Für optimales Licht sorgen

Das übliche Kellerlicht reicht selten aus, um in dem Raum zu arbeiten. Installieren Sie LED Lichtleisten, die speziell für die Beleuchtung von Kellern ausgelegt sind. Die Lampen sind sehr sparsam im Verbrauch und liefern ein sehr helles, im Idealfall neutralweißes Licht. Da Leuchten sehr flach sind, passen Sie bei hochgezogener Tischplatte zwischen Decke und Platte.

Bringen Sie zusätzlich eine LED-Lampe direkt am Tisch an, um den Arbeitsbereich zu beleuchten, und eine weitere im Regal, damit Sie Beschriftungen auf der Aufbewahrungsbox oder einem Werkzeugkoffer Set gut erkennen. So verschwenden Sie keine Zeit mit suchen und auch das Aufräumen wird leichter, wenn sie sehen, wo alles eingeräumt werden muss. Für diesen Zweck eignen sich Klemmlampen.

Gute Lüftung ist wichtig

Quelle: felljagd3150 – pixabay

Besonders wenn Sie Löten oder mit Farbe arbeiten, ist eine gute Lüftung wichtig. Diese hilft außerdem Schimmel zu vermeiden und vertreibt unangenehmen Kellergeruch. Ein großes Fenster, das sich weit öffnen lässt, reicht aus. Wenn Sie in dem Raum lackieren, brauchen Sie entweder Durchzug oder eine Einrichtung, die Luft über der Werkbank absaugt.

Die optimale Lösung ist, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zu installieren, die sich auch automatisch über Sensoren, welche Wärmedifferenz und Luftfeuchtigkeit messen, steuern lässt. Solche Anlagen tragen auch zum Werterhalt des Hauses bei, da sie Schimmelbildung verhindern.

Lärm- und Staubschutz

Egal ob Sägen oder Schleifen, Sie verursachen Lärm und Staub. Wenn Sie häufiger mit elektrischen Maschinen arbeiten, sollten Sie an eine Schalldämmung des Werkraums denken. Wer nur gelegentlich zur Schleifmaschine oder Säge greift, sollte lediglich daran denken, diese nicht während der üblichen Ruhezeiten einzusetzen.

Verwenden Sie ausschließlich Maschinen, die Sie an einen Staubsauger anschließen können. Nutzen Sie die Absaugung immer, auch wenn sie nur kurz mit dem Gerät hantieren. Aber, nur bei einem sehr hochwertigen Staubsauger, verteilt sich kein Staub im Raum. Meist bläst das Gerät sehr feinen Staub in die Luft. Tragen Sie deshalb eine Schutzbrille und eine Staubschutzmaske.

Schützen Sie außerdem Ihre Werkzeuge und Kleinteile, in dem Sie einen dichtschließenden Werkzeugkoffer kaufen. Packen Sie alles, was Sie während der Arbeiten nicht benötigen, hinein. Dichten Sie zusätzlich Türen, die zum restlichen Haus führen ab und halten Sie diese geschlossen. So bewahren Sie die Einrichtung des Hauses und die Werkzeuge vor Schäden durch Staub.

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