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10 Fakten zum Holzbau

02.05.2017

Holz als Baustoff erfreut sich steigender Beliebtheit. Es ist nachwachsend und ökologisch, schafft ein angenehmes Raumklima, hat gute wärmedämmende Eigenschaften, erlaubt eine schnelle, vorgefertigte Bauweise und kann mehr, als viele denken. Wir haben da mal ein paar Fakten zusammengestellt:

1. Holz kann Massiv

und
 „einstofflich“ verbaut werden. Massive „Holzmauern“ oder zweischalige Konstruktionen mit dazwischen liegender Holzfaserdämmung erfüllen alle modernen Anforderungen an den Wärmeschutz, denn Holz hat den niedrigsten Wärmeleitwert aller gängigen tragenden Baustoffe.

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Foto: Rems-Murr-Holzhaus, Holzmauer.de


2. Holz kann städtisch

geprägte Regionen mit begrenztem Baugrund mit raumschaffenden Aufstockungen bereichern. Denn die bewährte Leichtbauweise kann auch auf Bestandsgebäude – wie hier im Bild in München Schwabing – aufgesetzt werden, ohne dass dadurch zu große Lasten entstehen.

Foto: Fischerhaus

 

3. Holz kann Gesund machen

Wird offenporiges (unlackiertes) Holz im Innenausbau mit direktem Kontakt zur Raumluft verbaut, schafft es ein angenehmes Wohnklima, denn es hat eine warme Oberfläche, reguliert die Luftfeuchtigkeit und kann sogar Schadstoffe absorbieren.

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4. Holz kann Fassaden

ein individuelles Gesicht geben: in klassischer Verschalungsart mit Leisten oder modernen Plattenwerkstoffen. Am pflegeleichtesten sind sie übrigens, wenn sie ganz unbehandelt bleiben und natürlich vergrauen. Wem das zu ungleichmäßig ist, der kann offenporige, silbergraue Lasuren verwenden, die den Effekt vorwegnehmen.

Foto: Regnauer

 

5. Holz kann modern aussehen

Kaum ein Baustoff ermöglicht so viele unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten wie Holz: Von der rustikalen, gemütlichen Berghütte bis zum reduzierten, modernen Ambiente ist alles möglich.

Foto: Zimmermeisterhaus

 

6. Holz kann Nachwachsen

und ist damit kein endlicher, sondern erneuerbarer Rohstoff. Außerdem nehmen Bäume während des Wachstums klimaschädigendes CO2 aus der Luft auf und speichern dies auch in verbautem Zustand. Ein Wohnhaus in Holzbauweise entlastet das Klima um bis zu 80 Tonnen Kohlendioxid. Wenn das Holz aus regionaler Waldwirtschaft stammt, sind auch die Transportwege kurz.

Foto: fotolia ©danielschoenen

 

7. Holz kann schnell Wohnraum schaffen

da komplette Wand- und Dachelemente präzise und vor allem trocken im Werk vorgefertig werden können. So entstehen extrem präzise Bauteile, die vor Ort an ein oder zwei Tagen zu einem Einfamilienhaus zusammengesetzt werden können.

Foto: Bundesverband Deutscher Fertigbau

 

8. Holz kann Müll vermeiden

denn bei der Herstellung und Verarbeitung entstehen lediglich Holzüberreste, die durch Verwendung als Brennstoff weiter Energie spenden können. Das verbaute Holz ist im Falle des Rückbaus einfach recycelbar, wenn keine Verbundstoffe oder Holzschutzmittel verwendet wurden – letztere werden im modernen Holzfertigbau nicht mehr benötigt.

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9. Holz kann Hell und  ganz filigran daherkommen

Im modernen Fachwerkbau sind geschosshohe Verglasungen und lichtdurchflutete Räume  möglich, die zudem konstruktive Klarheit ausstrahlen, da die tragenden Bauteile und Details alle sichtbar sind.

Foto: HUF-Haus

 

10. Holz kann Mehrgeschossig eingesetzt werden

Brandschutzauflagen lassen sich mittlerweile auch bei höheren Gebäuden mit Holzkonstruktionen erfüllen. Das „K8“ (im Bild) ist als achtgeschossiger Gewerbebau eines der höchsten Holzgebäude Deutschlands. In Berlin steht bereits ein siebengeschossiges Mehrfamilienhaus in Holzbauweise.

Foto: Kampa

(aus der Zeitschrift Hausbau 5/6-2017)