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Häuser mit Holzfassade

24.06.2013

Edel in Grau/Weiß voneinander abgesetzt sind das Erdgeschoss (Holz) und das Dachgeschoss (Putz) im Verhältnis von etwa zwei zu eins. ZimmerMeisterHausHolz an der Fassade ist Ausdruck eines Lebensgefühls und verrät etwas über die Einstellung der Hausbewohner. Die Verschalung ist ein Hinweis auf Naturverbundenheit, Lust auf Abwechslung oder einfach Freude an der Konstruktion eines Holz-Fertighauses, die so nach außen dokumentiert wird. 

Die Zeiten, in denen man als Holzfassaden-Hausbesitzer automatisch in die Müsli-Ecke gestellt wurde, sind jedenfalls längst vorbei. Zurecht!

Holz ist ein äußerst vielseitiger Baustoff, der auf ganz verschiedene Arten den Charakter eines Hauses prägen kann.

Zum Beispiel – wie häufig zu sehen –  in Kombination mit verputzten Flächen. Und auch hier gibt es wiederum zahllose Varianten, die je nach Haustyp ganz unterschiedlich wirken können. Häufig wird eine Teilschale gewählt, die je nach Struktur, Farbe und Kubatur des Hauses ihre ganz eigene Ausstrahlung hat. Schlichtes, weiß verputztes zweigeschossiges Haus plus teilintegrierter, eingeschossiger Anbau als Einliegerwohnung - mit roten Holzmehrschichtplatten. Fischerhaus

Dasselbe gilt, wenn sich zwei Gebäudeteile verputzt und holzverschalt voneinander abheben. Ein ganz anderer Eindruck entsteht durch die Gliederung der Geschosse. Auch die komplette Holzschale kann sehr unterschiedlich daherkommen.

Einen ganz speziellen Charakter haben die modernen Holzmehrschichtplatten, die je nach Farbe und Platzierung am Gebäudekomplex ihre (dominante) Wirkung erzielen.

Je nach Hausgröße, Holzart und gewünschter Oberflächenbehandlung kostet eine Holzfassade für ein Haus mit durchschnittlicher Größe und Kubatur um die 10.000 Euro Aufpreis. Wartungsaufwand und -kosten hängen stark von der jeweiligen Beschichtungsart, also deckender Farbanstrich, Lasur oder Natur-Look, ab.

Am wenigsten Pflege braucht eine nicht gestrichene, naturbelassene Holzfassade. Diese vergraut mit der Zeit und bildet damit einen natürlichen Schutz gegen Witterungseinflüsse.
Die rustikal wirkende Holzfassade (Lärche) bildet einen spannenden Kontrast zu den grauen Holzmehrschichtplatten untern Dach.
Wichtig: Es sollte witterungsbeständiges Lärchen- oder Doug­lasienholz verwendet werden. Für farbige Fassaden eignet sich in erster Linie sägeraues Holz, da es mehr Farbe aufnehmen kann, was die Haltbarkeit verlängert.

Am besten kauft man die Fassade endbehandelt. Sie ist dann im Werk unter optimalen Bedingungen bis zu dreimal beschichtet. Das verlängert die Wartungsintervalle – manche Hersteller geben hier sogar eine Garantie – auf bis zu acht Jahre.

 

 

 

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