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Eyecatcher Fassade

17.05.2016

Jedes Material ein Hingucker: Bei der Wahl der verschiedenen  Fassadenkomponenten ist neben Energieeffizienz und Sicherheit auch das Design ein entscheidender Aspekt. www. josko.deWie das Gesicht eines Menschen, wirkt auch die äußere Fassade eines Gebäudes auf uns – entweder ansprechend und symphatisch oder eher abweisend. Was wir als ansehnlich oder gar attraktiv empfinden, hängt bei der Haushülle ganz entscheidend von der gelungenen Kombination aus unterschiedlichen Materialien, stimmigen Proportionen sowie einer harmonischen Farb- und Formenwahl ab. Diese Komponenten wirken jeweils für sich sowie auch wechselseitig: Das heißt, die Farb- und Materialwahl kann die Form und damit den Charakter des Hauses noch unterstreichen – oder andersrum diesen auch in gewisser Weise entkräften, also abschwächen.

Die Fassade stellt ähnlich wie eine äußere Haut die Grenze zwischen innen und außen dar, weshalb ihre Aufgaben so vielfältig wie unterschiedlich sind. Neben der ästhetischen Wirkung lauten die Anforderungen: Schutz der inneren Wandkonstruktion sowie das Schaffen eines behaglichen, hygienischen Innenraumklimas.

Um beides zu erreichen, müssen die äußeren Bauteile grundsätzlich Kälte, Hitze und Feuchte abschirmen und je nach Region starken Witterungseinflüssen mit Hagel und Sturm sowie hohen Temperaturschwankungen standhalten. Welches Material eingesetzt wird, kann also auch vom Standort des Gebäudes abhängen. Ein entscheidender Aspekt in Bezug auf die Gesundheit der Bewohner ist darüber hinaus die schalldämmende Wirkung der Außenhülle. Außerdem muss selbstverständlich immer dem Brandschutz Genüge getragen werden.

Von der Art und Ausführung der Fassade hängt zudem ganz wesentlich die Energieeffizienz des Hauses ab: Bei einem guten baulichen Wärmeschutz werden beispielsweise kleinere Heizflächen gebraucht, weil der Energiebedarf sinkt. Das spart Kosten und schont die Umwelt. Die Voraussetzung ist: Ein gelungenes Gesamtsystem aller einzelnen Fassadenkomponenten. Dazu gehören neben einem Fassadenmaterial, das wenig wärmeleitende Eigenschaften hat, dreifach-wärmeschutzverglaste Fenster sowie eine Haustür mit guten Dämmeigenschaften.

Die Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile wirkt sich auch auf die innere Oberflächentemperatur der Wand und damit auf die Behaglichkeit im Haus aus. Die Ausrichtung der Fenster sowie das Vorsehen konstruktiver Sonnenschutzmaßnahmen ist entscheidend für solare Energiegewinne wie auch für den Sonnenschutz.

Das Satteldach aus Beton ist genau wie die Fassade mit der Faserzementplatte „Equitone Pictura“ gedeckt. Die Verbundplatten sind wartungsarm, hagel- und frostsicher, gegen Korrosion und Fäulnis beständig. Markant ist das schmale Fensterband in der sonst geschlossen gestalteten Straßenfassade. www.eternit.de (Foto: Brigida González)
Senkrechte Holzfassaden aus sibirischer Lärche sind besonders pflegeleicht und langlebig. Diese präsentiert sich besonders raffiniert: Die Vollholzprofile aus der Serie „R3D“ haben verschiedene Formen und unterschiedliche Stärken wodurch in Kombination eine reliefartige, moderne 3-D-Optik entsteht. www.mocopinus.de
ie blaugraue, in der Sonne seidenmatt schimmernde Schieferdeckung verrät den hohen gestalterischen Anspruch der Bewohner. Flächig und zurückhaltend edel ähnelt die hochmoderne dynamische Deckung von Rathscheck Schiefer einem Bruchsteinmauerwerk. Quadratische Fenster mit heller Alueinfassung setzen gekonnte Akzente. www.rathscheck.de
Dieses Eigenheim kombiniert Kalksandstein-Sichtmauerwerk und roh belassenen Sichtbeton. Die wärmebrückenfreie Wandkonstruktion von „KS Original“ mit Sichtmauerwerk, Kerndämmung und tragendem Kalksandsteinmauerwerk ist Basis für einen sparsamen Energiebedarf. Einen sicheren und rationellen Ablauf der Rohbauarbeiten gewährleistete das Bausystem „KS Plus“ mit konfektionierten Plansteinen. www.ks-original.de (Foto: Mester/KS-Original)