Top 10: Pluspunkte Fertighaus

Top 10 Pluspunkte: Fertighaus - Eine Bank vor einem Gebäude - SchworerHaus KG
Foto: SchwörerHaus

Das moderne Fertighaus steht anderen Bauweisen heute in nichts mehr nach. Tatsächlich konnte sich das Fertighaus sogar in den letzten Jahren in einigen Bereichen besonders positiv hervortun. Hier die Top 10 Pluspunkte für ein Fertighaus in Holzfertigbauweise.

Fertighaus: Individuell und innovativ

Entgegen hartnäckiger Vorurteile, bietet das moderne Fertighaus vielfältige Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten. Zwar gibt es auch sogenannte Typenhäuser und Basisentwürfe, bei denen nur geringe Änderungen möglich sind, doch darüber hinaus werden auch Fertighäuser meistens ganz individuell, bis ins letzte Detail nach Bauherrenwünschen vom Architekten geplant und realisiert. Es sind also wie bei jeder anderen Bauweise sämtliche Architekturen – vom Bungalow bis zum mehrgeschossigen Stadthaus – in sämtlichen Formen und Abmessungen möglich. Dabei ist es der Fertighausbranche gelungen, durch bauliche wie technische Anpassungen, Optimierungen und vielfältige eigene Entwicklungen, sehr hohe Standards etablieren und anbieten zu können. So ist ein Fertighaus heute nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern dieser oft sogar einen Schritt voraus.

Vorfertigung im Werk

Die einzelnen Bauteile werden im Werk exakt und komplett  vorgefertigt: Dämmung, Fenster und Türen sind bei der Montage bereits fester Teil von Wand und Dach.
Foto: Fingerhaus

Oft aus einstigen Familienunternehmen wie Schreinereien oder Sägewerken entstanden, beschäftigen heutige Fertighaus-Hersteller hunderte spezialisierte Mitarbeiter und verfügen über riesige Werkshallen. Hier werden die Fertighäuser trocken, wetterunabhängig und dank modernster Technik millimetergenau vorgefertigt. Die komplett vorbereiteten Wände und Dachteile werden später per LKW auf die Baustelle geliefert und innerhalb kurzer Zeit, meist in ein bis zwei Tagen, wetterfest montiert. Bei der Vorfertigung im Werk kann die Qualität sehr gut überwacht und  gewährleistet werden. Außerdem ist der Hausbau auf diese Weise genau planbar. Daher ergeben sich auch sehr kurze Bauzeiten: Vom Vertragsabschluss bis zur Montage vergehen in der Regel vier bis sechs Monate. Für den Feinschliff im Hausinneren rechnet man etwa noch sechs bis zwölf Wochen dazu. 

Alles aus einer Hand

Neben Küchenplanung und -beratung bietet z.B. Weberhaus individuell gefertigte Treppen aus eigener Produktion sowie über seine Partnerschreinerei optimal angepassten Innenausbau und Mobiliar an.
Foto: WeberHaus

Von der Bodenplatte bis zur Dacheindeckung gibt es beim schlüsselfertigen Fertighaus nur einen Ansprechpartner für alle Gewerke. Dies gewährleistet einen reibungslosen Ablauf, jeglicher Stress und Zeitverzögerungen durch Abstimmungsfragen entfallen. Zudem bieten viele Fertighaus-Firmen auch den Kellerbau an oder verweisen auf ein Partnerunternehmen. Der Innenausbau ist je nach Ausbaustufe ebenfalls Teil des Leistungsumfangs. Ausstattungsobjekte, Materialien und Bauteile – vom Dachziegel über Innentüren bis hin zur Duscharmatur – werden mithilfe kompetenter Fachberater bei der sogenannten Bemusterung festgelegt. Einige Hersteller bieten darüber hinaus auch passgenaues (Einbau-)Mobiliar und übernehmen die Licht-, Garten- und Küchenplanung, sodass ein maßgefertigtes Zuhause wie aus einem Guss entsteht.

Sparen beim Selbstausbau

Von Schwörer Haus gab es kürzlich ein Pilotprojekt zum Thema „Gesünderes Ausbauhaus“. Kooperationspartner waren das Sentinel Institut mit dem TÜV Rheinland und Bauhaus-Baumarkt.
Foto: SchwoererHaus

Übernimmt die Fertighaus-Firma den kompletten Innenausbau, spricht man vom schlüsselfertigen Bauen, sogenannte Eigenleistungen werden beim Bau eines Ausbauhaus erbracht. Viele Hersteller bieten beides an, oft in mehreren Ausbaustufen. Handwerklich versierte Bauherren können so zehn bis 20 Prozent der Baukosten sparen, und der Wert der Eigenleistung wird von vielen Banken zum Eigenkapitalanteil hinzugerechnet. Es gibt zwar Posten, die Fertighaus-Hersteller durch große Pakete so günstig anbieten können, dass sich mit der Eigenleistung kaum sparen lässt, Belagsarbeiten an Wänden und Böden, in der Stufe „fast fertig“, lohnen sich aber meistens. Denn hier ist das Material relativ günstig und die Lohnkosten sind hoch. Wichtig ist, dass Arbeitsaufwand und Kostenersparnis zusammen- passen und das Zeitbudget nicht überschätzt wird. Wer viel selbst machen möchte, aber wenig Erfahrung hat, sollte vorab klären, welchen unterstützenden Service der Fertighaus-Hersteller zum Beispiel durch professionelle Bauleitung, Workshops oder Online-Tutorials bietet. 

Wohlgefühl und Geborgenheit entstehen vor allem in einem Haus, das gesundheitsbewusst entsteht. Zusammen mit dem Sentinel Haus Institut hat Schwörer Haus daher anhand 650 gebauter Häuser untersucht, wie gesünderes Bauen und Wohnen gelingt. Die Ergebnisse sowie praktische wohngesunde Alltags-Tipps gibt es in „Gesünder bauen und wohnen“. Für 19,80 Euro auf >>>

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Ökologisch & wohngesund

Holz hat viele gute Eigenschaften: Der natürliche Baustoff hat eine hohe Tragfähigkeit, er kann die Raumluftfeuchte regulieren und verfügt über gute Wärmedämmeigenschaften. Außerdem ist er ein nachwachsender, heimischer Rohstoff und CO2-Speicher. Viele Fertighaus-Hersteller setzen zudem beim gesamten Wandaufbau auf natürliche Rohstoffe und wählen neben Holz aus heimischer, zertifizierter Forstwirtschaft, Holzfaser- und Zellulosedämmung. Diese umweltfreundlich hergestellten Baustoffe schonen in der Regel Umwelt und Mensch. Das heisst, die ökologische Bauweise ist oft auch baubiologisch sehr zuträglich. Doch auch künstliche, schadstoffgeprüfte Baumaterialien können die Anforderungen an ein wohngesundes Fertighaus erfüllen. So verpflichtet die Satzung der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) grundsätzlich zu umwelt- und gesundheitsverträglichen Baulösungen. Und einige Fertighaus-Hersteller gehen sogar noch weiter und bieten eine Raumluftmessung für jedes gebaute Fertighaus an. 

Baufritz setzt ausschließlich schadstoffgeprüfte Baustoffe ein, wie die nature-plus-zertifizierte und vom Institut für Baubiologie und Nachhaltigkeit (IBN) empfohlene Holz-Späne-Dämmung Hoiz. Eine Spezialplatte schützt zudem vor Elektrosmog.
Fotos: Baufritz

Energieeffizienz

Weitere wichtige und gängige Komponenten im modernen Fertighaus sind Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie elektrisch, mit hauseigenem Solarstrom betriebene Wärmepumpen.
Foto: Tecalor

Weil sie wissen, dass ihre Fertighäuser den Praxistest auch bestehen, garantieren viele Fertighaus-Firmen einen hohen Effizienzhausstandard. Dieser kann sich – ist die Investition zunächst auch höher – durch dauerhaftes Energiekostensparen sowie die staatliche KfW-Förderung auf jeden Fall lohnen. Da Technikausstattung und Haushülle bei Fertighäusern ein vielfach erprobtes Gesamtsystem ergeben, können nicht nur die Kosten für die Technik selbst, sondern auch zu erwartende Einsparungen durch geringen Energiebedarf gut kalkuliert werden. Das ist wichtig, weil man die staatliche Förderung für besonders energieeffiziente Bauweise nur erhält, wenn das Zusammenspiel von Fertighaus und Technik tatsächlich so effizient ist wie geplant. Für viele Fertighaus-Hersteller kein Problem: Bereits 2017 entsprachen mehr als die Hälfte aller Fertighäuser den Anforderungen Effizienzhaus 55. Heute bieten viele Fertighaus-Hersteller bereits den Effizienzhaus-Standard 40 und 40 Plus als Standard an. Und oft übernehmen die Fertighaus-Hersteller sogar den Papierkram rund um die Förderanträge.

Musterhäuser

Die vollständig möblierten Beispielhäuser verschaffen einen guten Eindruck über Raumgrößen und
proportionen. Zudem zeigen sie clevere Ausbaudetails und bieten auch ein Gespür für
Raumklima und Schallschutz. 
Foto: Fertighaus Keitel

Zahlreiche Musterhaus-Ausstellungen bieten deutschlandweit die Gelegenheit, sich in fertig gebauten und voll ausgestatteten Fertighäusern inspirieren zu lassen und einen realen Wohneindruck zu bekommen. Größe, Raumaufteilung, Möblierungsmöglichkeiten und wohnliche Baumaßnahmen wie Erker oder Galerie lassen sich hier viel besser beurteilen als am Computer oder in Grundrisszeichnungen. Die insgesamt 1000 Häuser von Fertighaus- und Massivhausherstellern stehen entweder auf den jeweiligen Firmengeländen oder sind in größeren Ausstellungsparks zusammengefasst. In Letzteren lassen sich die Angebote der verschiedenen Fertighaus-Firmen gut vergleichen und herausfinden, was beim eigenen Haus wichtig ist. Neben Größe, Energieeffizienz und Wohngesundheit geht es auch um Bauqualität und Service – und in Bezug auf die Vertrauenswürdigkeit bekommt man hier auch schon mal ein gutes Gefühl. 

Service & Zusatzleistungen

Bevor es zur Vertragsunterzeichnung kommt, sollten angehende Bauherren möglichst viele Informationen einholen und alle offenen Fragen klären. Wer beim Lesen und Vergleichen des Vertragswerks inklusive Bau- und Leistungsbeschreibung Hilfe braucht, findet diese auch beim Bauherrenschutzbund und dem Verband privater Bauherren.  

Rund um den eigentlichen Bau eines Fertighaus müssen auch jede Menge andere Dinge organisiert und geregelt werden: Fertighaus-Firmen unterstützen ihre Kunden von Anfang an mit Rat und Tat. Gleichzeitig weisen sie die künftigen Bauherren darauf hin, um welche notwendigen Leistungen sie sich selbst kümmern müssen und welche zusätzlichen Kosten auf sie zukommen. Eine Finanzierungsberatung, die Bauplatzsuche sowie Planungs- und Genehmigungsablauf gehören in der Regel zum Standard. Alle tatsächlich angebotenen und im Umfang enthaltenen Leistungen stehen in der Bau- und Leistungsbeschreibung. Nur was hier schriftlich festgehalten ist, kann im Streitfall verlangt werden. Je detaillierter sie ist, desto besser. Wer sich bei der Beurteilung unsicher ist, findet Unterstützung bei unabhängigen Bauberatern, zum Beispiel der Verbraucherzentralen.

Feste Preise & Termine

Schon lange bevor dies mit der Einführung des Bauvertragsrechts 2018 zur Pflicht wurde, haben Fertighaus-Hersteller ihren Bauherren Festpreisgarantien und fixe Fertigstellungstermine geboten. Meist gilt die Festpreisgarantie für einen bestimmten Zeitraum von bis zu zwölf Monaten, manche Hersteller gewähren ihn auch bis zur Hausfertigstellung. Das gibt Bauherren maximale Sicherheit. Unvorhergesehene Preisaufschläge und Mehrkosten müssen so nicht befürchtet werden. Auch der Termin zur Hausübergabe steht auf den Tag genau fest – sodass der Umzugstermin exakt planbar ist. Doch Achtung: Beide Punkte, Fertigstellungstermin und Festpreis, müssen schwarz auf weiß im Bauvertrag bzw. der Bau- und Leistungsbeschreibung festgehalten sein.  

Garantierte Qualität

Der einwandfreie Fertigungsprozess und die entsprechende, geprüfte Bauqualität werden auch beim Fertighaus durch Label belegt. So gibt beispielsweise das „RAL Gütezeichen Holzhausbau“ Sicherheit darüber, dass sowohl die Fertigung im Werk als auch die Montage auf der Baustelle regelmäßig durch unabhängige Sachverständige überwacht wird. Außerdem verpflichten sich viele renommierte Fertighaus-Firmen durch ihre Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) zur Einhaltung der Satzungsvorschriften der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF). Diese besteht seit 1989 und wird regelmäßig an die rechtlichen und bautechnischen Entwicklungen angepasst: So zählen zu den Prüfkriterien des QDF höchste Ansprüche an Energieeffizienz, Umweltschutz und Vertragsgrundlagen – weit über den gesetzlichen Anforderungen.

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