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Einrichtungstipps fürs Familienbad

28.04.2014

Kleine Katzenwäsche, raus und der Nächste bitte? Auch beim Familienbad muss das nicht sein, wenn es so eingerichet ist, dass der Aufenhalt Spaß macht, egal, wie  viele Personen sich darin zur gleichen Zeit tummeln.Darauf freut sich die ganze Familie, wenn sie nach einem sonnigen Spaziergang durch Wiesen und Wälder müde und voller schöner Eindrücke nach Hause kommt: aufs Entspannen im Familienbad.

Und die Ausstattung des Familienbades muss deshalb für ein bisschen Intimität und Rückzugsmöglichkeiten sorgen, das tut gut. Mit der richtigen Planung und Anordnung der Sanitär-Objekte dürfte der gemeinsame Ausklang auf rund zehn Quadratmeter Fläche jedoch kein Problem sein, meint die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Bei geschickter Aufteilung springt sogar ein separates WC heraus.

Immer mehr Freunde findet die frei zugängliche bodengleiche Dusche. Feststehende oder bewegliche Glasflügel können dann den Spritzwasser- und Kaltluftschutz verstärken. Die mögliche Glasdimensionierung bietet mit einer Breite bis zu 1,80 Meter und einer Höhe bis zu 2,20 Meter ebenfalls großzügigen Spielraum.

Die Badewanne sollte im besten Fall ein Zweisitzer sein und im hinteren Bereich des Raumes in unmittelbarer Nähe des Fensters Position beziehen. Das allein eröffnet feine Aussichten für den Wannengang. Mit der richtigen Beleuchtung wird spannende Krimilektüre zum genüsslichen Ritual. Mit Schiebegardinen entsteht eine kleine Relaxzone, die Geborgenheit gibt und Ruhe vermittelt, selbst wenn es schräg gegenüber am Waschtisch etwas lauter zugeht.

Wenn dort der Vater mit dem Sohne sich einen Rasierschaumbart zulegt, garantiert eine große Waschtischplatte mit zwei Becken ausreichend Platz. Sie sollte etwas niedriger sein, damit auch Kleinkinder darauf sitzen und bequem versorgt werden können.

Gestaltet man den Bereich unter den Becken offen und wählt seitliche Schränke als Stauraum, bringt das Luftigkeit ins Bad. Den Unterschrank ersetzt eine schmalere Ablage etwa für Körbe, die als Depot von Föhn, Haarbürsten oder Badeutensilien dienen. Eine Reling, an der Handtücher Platz zum Trocknen finden, darf nicht fehlen. Für den Nachwuchs ist diese Lösung wie gemacht, denn er kann sich früh ohne Recken und Strecken in Ordnung üben.

Überhaupt: Wer sein Bad umfassend renovieren oder gleich ganz neu planen will, verpasst ihm am besten mit dimmbaren Wandleuchten oder Downlights in der Decke eine atmosphärische Stimmung. Auch natürliche Produkte und Farben vermitteln ein einladendes Ambiente, so die VDS. Holz zum Beispiel mögen alle und wirkt stets topmodern. Es muss jedoch gegen Feuchtigkeit geschützt sein und über wasserfest verleimte Kanten verfügen.

Bei Bodenfliesen unbedingt auf das Prädikat rutschhemmend achten. Warme Erd- und Sandtöne an den Wänden schmeicheln den Augen und spenden der Seele ein wohliges „Herz, was willst du mehr!“   

KURZ & KNAPP

  • Badewanne Sie sollte im besten Fall ein Zweisitzer sein und im hinteren Bereich des Raumes in unmittelbarer Nähe des Fensters Position beziehen.
  • Doppelwaschtisch Er spendet Groß wie Klein ausreichend Platz für genüssliche Reinigungsrituale zu zweit. Gleiches gilt für einModell mit extra großem Becken. Bei Kleinkindern bietet sich eine maßgefertigte große Waschtischplatte an, auf der, wenn sie etwas niedriger ist, der Nachwuchs sitzen kann.
  • WC Den Raum idealerweise so einteilen, dass es diskret in einer Nische Platz findet.
  • Heizkörper Er sollte Handtücher trocknen beziehungsweise vorwärmen können.
  • Fliesen In natürlichen Farben vermitteln sie ein einladendes Ambiente. Stets topmodern und von allen gemocht: warme Erd- und Sandtöne.
Wie die Zeichnung zeigt, sollte die Badewanne im hinteren Bereich des Raumes in unmittelbarer Nähe des Fensters Position beziehen.
Eine Waschtischolatte mit zwei Becken spendet Groß und Klein ausreichend Platz. VDS/Stammer
Doppelwaschtisch und ein abgetrennten Bereich für WC und Bidet. Wanne steht am Fenster. VDS/Keramag
Die Badmöbel prägen hier das Gesicht des Bades. VDS