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Elektrosmog

02.04.2013

Der Radiowecker dudelt morgens fröhlich direkt neben dem Bett, die Nachttischlampe wird eingeschaltet – der Tag kann beginnen. In der Küche gurgelt die Kaffeemaschine und das Frühstücksfernsehen berichtet über Neuigkeiten. Der Büroalltag wird vom kollektiven Brummen der PCs, Drucker und Kopierer begleitet. Das Handy ist allgegenwärtig und die meisten sind in der Zwischenzeit auch mobil im Internet. Die fortschreitende Elektrifizierung und die Nutzung von Funkwellen erleichtern unser Leben. Doch wie jede Medaille hat auch diese zwei Seiten.

Strahlung und Einflüsse von Mobilfunk-, Tetra-, Radar-, Rundfunk- und Fernsehsendern können mit  "Cuprotect", einem speziellen Gewebe, zuverlässig abgeschirmt werden. Die Systeme können ohne großen Aufwand in Wand-, Dach- und Fassadenflächen integriert werden. www.cuprotect-abschirmsysteme.deElektrosmog kann man nicht sehen, trotzdem ist er da. Grundsätzlich wird er in einen Niederfrequenz- und einen Hochfrequenzbereich unterteilt. Die Elektrogeräte im Wohnbereich gehören in der Regel dem niederfrequenten Spektrum an. Dazu gehören die Emissionen von Elektroinstallation sowie der meisten Elektrogeräte. Sie erzeugen elektrische und magnetische Wechselfelder.

Ausgenommen Handys, Schnurlostelefone, Babyfone und WLAN-Sender, die eine Verbindung zum Internet herstellen. Diese sind dem Hochfrequenzbereich zuzuordnen.

Oftmals sind sich die Benutzer gar nicht bewusst, dass sie einen hochstrahlenden Sender im Wohnumfeld haben. Mobiltelefone und Laptops aktivieren ihren WLAN-Sender meist automatisch beim Einschalten. Auch dann, wenn die Funktion überhaupt nicht in Anspruch genommen wird. Und z.B. auch sogenannte Smartmeter, digitale Zählereinheiten der Stromanbieter, senden in regelmäßigen Abständen über WLAN aktuelle Werte.

Auch außerhalb der eigenen vier Wände steigt diese Strahlenbelastung, denn alle Funksignale für Mobiltelefone oder Mobiles Internet laufen über Sendemasten, die  vor allem in dicht besiedelten Gebieten die Umgebung prägen. Diese Sendemasten emittieren hochfrequente Strahlung.

Diese unterliegt jedoch Grenzen: In Deutschland wird der Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern und Strahlung durch frequenzabhängige Grenzwerte mit der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes geregelt.

Ob dieser Cocktail aus künstlich erzeugten elektrischen, magnetschen und elektromagnetischen Feldern schädlich ist, und wenn ja welche genauen Auswirkungen hat, darüber streiten sich die Experten sein vielen Jahren. „Sowohl elektrische als auch magnetische Felder können im menschlichen Körper zusätzliche Ströme hervorrufen.

Bleiben diese zusätzlichen Ströme schwach, d.h. im Bereich der natürlichen Körperstromdichte, haben sie nach dem heutigen Stand der Wissenschaft keine nachteilige Wirkung“, ist in einer Broschüre des Bundesamt für Strahlenschutz zu lesen. Fest scheint allerdings zu stehen, dass es Menschen gibt, die besonders empfindlich auf Strahlungsbelastungen reagieren. Symptome können u.a. Unwohlsein, Kopfschmerzen sowie Schlafstörungen sein. Auch ein Zusammenhang mit Krebserkrankungen wird seit Jahren diskutiert.

Die Größe der Felder können messtechnisch bestimmt werden, daraus lässt sich aber noch nichts über den subjektiven Einfluss auf Einzelne ableiten. Hier steht die Vorsorge im Vordergrund, um die Strahlungsbelastung möglichst gering zu halten. Beim Neubau heißt das, dass man das geplante Gebäude auf dem Grundstück so weit wie möglich von der Strahlungsquelle weg platziert. Jeder Meter Abstand bringt eine deutliche Reduktion.

Wie herkömmliche  Gipsplatten verarbeitet und eingesetzt, reduziert die Schutzplatte "LaVita" zudem elektrische Wechselfelder: als Außenwandbeplankung Wellen von außen - wie Mobilfunk, Radar, Richt-, Peilfunk und Fernsehsender - innen hilft sie zur Reduzierung von Wellen des Fernsehers oder Sendeanlagen schnurloser Telefone. www.knauf.deWenn das nicht geht, passt man den Innenausbau an. Im Neubau empfiehlt sich eine sogenannte geschirmte Elektroinstallation auszuführen. Elektrische Felder, die durch jede Leitung erzeugt werden, können hiermit durch spezielle  abgeschirmte Installationsmaterialien fast vollständig eliminiert werden. Auch spezielle Putz- und Hohlwanddosen schirmen durch ihre Metallbeschichtung wirkungsvoll elektrische Wechselfelder ab.

Spezielle Produkte wie Mobiltelefone, die nur wenn sie verwendet werden Funkstrahlung aussenden oder Leuchten für Nacht- und Schreibtisch, die besonders strahlungsarm sind, helfen die Belastung zu reduzieren. Darüber hinaus empfehlen manche Baubiologen, eine Grundabschirmung gegen Hochfrequenz in der Gebäudehülle einzubauen.

Auf dem Markt werden Abschirm-Farben, -Putze, -Vliese und -Platten angeboten. Ob diese präventiven Sicherheitsmaßnahmen angewandt werden sollen, muss aber jeder Bauherr für sich entscheiden – denn wissenschaftlich eindeutig bewiesen sind die negativen Auswirkungen von Elektrosmog auf die menschliche Gesundheit bislang noch nicht eindeutig.