bautipps.de Das Fertighaus- und Massivhaus-Portal
Newsletter

 

Gesunde Hauskonzepte

09.07.2012

Stommel Haus belegt seine Bauqualität mit zwei offiziellen RAL-Gütezeichen für die Herstellung und die Montage von Massivholzhäusern. In Innenräumen verbringen die Menschen den größten Teil ihres Lebens, davon im Durchschnitt etwa zwei Drittel in ihrer eigenen Wohnung. Kinder halten sich im Durchschnitt täglich sogar über 15 Stunden in der Wohnung ihrer Eltern auf. Sie sind ganz besonders auf eine gute Raumluft angewiesen. Das Umweltbundesamt hat jedoch im Rahmen des Kinder-Umwelt-Surveys (KUS) bei Messungen bedenkliche Zustände vorgefunden und errechnet, dass in 15 Prozent der Wohnungen in Deutschland ein sichtbarer Schimmelpilzbefall vorliegt. Und in 13 Prozent der Wohnungen wurden feuchte Wände festgestellt.

Auch interessant: Gesund wohnen: Das Gesamtpaket zählt >>

Was ist die Ursache?
Die gesetzlichen Bestimmungen in Form der Energieeinsparverordnung geben eine klare Richtung vor: Gebäude müssen dicht sein, um unnötige Energieverluste zu vermeiden. Was ökologisch sinnvoll ist, verursacht aber gleichzeitig biologische Gefahren. Denn zu einem gesunden Wohnumfeld gehört ein ausreichender, regelmäßiger Luftaustausch. Angesichts der veränderten Lebens- und Arbeitsgewohnheiten ist dieser Luftwechsel mit herkömmlichen Mitteln, sprich Fensterlüftung mehrmals pro Tag, kaum noch zu bewerkstelligen. Die Folgen davon sind erhöhte Feuchtigkeit, Geruchsbildung bis hin zu Schimmelbefall.

Wie bei jedem Baufritz-Objekt wurden auch hier alle Materialien schadstoffgerprüft und eine Schutzhülle gegen Elektrosmog installiert.Die Lösung, die für Energiesparhäuser fast unumgänglich ist: eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Aus Räumen mit erhöhtem Wasserdampfvorkommen wie Küche, WC und Bad wird die Luft abgesaugt und über Kanäle zu einem Wärmetauscher geführt. Dort wird der größte Teil der Wärme abgezwackt und der Frischluft zugeführt, die ebenfalls über Kanäle in die Wohnräume geführt wird. Damit eine solche Lüftung mit Kanalsystem nicht zur Bakterienschleuder wird, müssen Kanäle und Filter regelmäßig gereinigt bzw. ersetzt werden. Oder es kommen dezentrale Lüftungselemente ohne Kanalsystem zum Einsatz.

Das Beispiel Lüftung zeigt, wie die Bereiche Baubiologie und Bauökologie in Konflikt miteinander geraten können. Weiteres Beispiel: Holz. Es gilt als Inbegriff des Naturbaustoffes. Stammt es aber aus exotischen Ländern, womöglich noch aus Raubbau, und ist mit entsprechendem Transportaufwand verbunden, dann steht der baubiologischen Qualität eine verheerende Ökobilanz gegenüber.

Dass eine Wohnumgebung gesund oder ungesund ist, äußert sich in ganz unterschiedlichen Symptomen: Schlafstörungen, Kopfweh, Schwindel, generelles Unwohlsein bis hin zu Allergien. Treten solche Beeinträchtigungen häufiger auf, bleibt der Gang zum Arzt und/oder zum Baubiologen. Hier sind viele Bauherren skeptisch, weil diese Berufsbezeichnung nicht geschützt ist. Interessenten sollten deshalb darauf achten, dass Baubiologen auch anderweitig Erfahrung am Bau haben, z.B. weil sie als Techniker, Ingenieur oder Architekt ausgebildet sind.
 
Die Häuser von Schwabenhaus sind mit dem "Toxproof"-Siegel sowie dem Zertifikat "Allergiker geeignetes Haus" vom TÜV Rheinland ausgezeichnet.Immer mehr Hausanbieter kommen dem Wunsch der Bauherren nach einem gesunden Wohnumfeld nach.. Vorreiter dieser Entwicklung ist einmal mehr die Firma Baufritz, die schon seit mehreren Jahren ein umfassendes „Gesundheitskonzept“ anbietet. Dazu gehört neben der sorgfältigen Baustoffauswahl auch ein permanentes Schadstoffmonitoring mithilfe eines Baustellenüberwachungssystems.

Die Überwachung erfasst flüchtige Substanzen (VOCs genannt), die aus Klebern, Ölen und Wachsen ausdünsten, sowie Formaldehyd und Holzschutzmittel. Baufritz bietet seinen Kunden auch unbedenkliche Pflege- und Reinigungsprodukte an.

Auf Wunsch wird die Wohnluft nach Einzug der Bauherren noch einmal gemessen und auf Schadstoffe überprüft. Dabei zeigt sich, dass die Qualität eines Hauses oft durch die Möbel und andere Gegenstände der Bewohner stark beeinträchtigt wird. Ein Wohnumfeld muss eben auch entsprechend gepflegt werden, damit es gesund bleibt.

Der Klimawandel und die hohen Preise für fossile Brennstoffe haben das ökologische Gewissen geschärft. Und zunehmende Allergien und ein allgemein höheres Gesundheitsbewusstsein haben dazu geführt, dass Bauleute bei allem Sparwillen und Sparzwang viel mehr darauf achten, unbedenkliche Produkte zu wählen. Denn die eigene Wohnung sollte ein Ort sein, an den sich der Mensch zurückziehen kann, ohne nachteilige Einflüsse auf seine Gesundheit befürchten zu müssen.