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Lösungen für kleine Bäder

05.09.2016

Für kleine Bäder gibt es clevere und nachhaltige Lösungen. Mit ihrer Oberfläche aus "Eiche natur" setzen die Möbel "Icon xs" Akzente im ansonsten schlicht weißen Interieur. Foto: Keramag

Platzsparende Lösungen verbinden Komfort und Funktionalität auf kleinem Raum. Besonders effektiv geschieht dies bei Multifunktionstalenten wie beispielsweise dem WC mit Duschfunktion, da dann kein separates Bidet benötigt wird, oder der Bade­wanne mit integrierter Tür, die den Einstieg erleichtert und dadurch eine bequeme Duschmöglichkeit bietet.

Zudem lässt sich über die Formgebung der Sanitär­objekte die zur Verfügung stehende Fläche intelligent nutzen. Spezielle Badewannen setzen anstelle von Länge auf Tiefe oder sie sind körpergerecht geformt und verjüngen sich zum Fußende hin. Auf diese Weise beanspruchen sie weniger Stand­areal und erlauben es doch, ganz ins warme Wasser einzutauchen.

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Moderne Badmöbelserien
beinhalten ein umfangreiches Programm an frei kombinierbaren Elementen, mit denen sich selbst Kleinstbäder stimmig einrichten lassen. Weil die einzelnen Stücke dabei auf vielfältige Art zusammengestellt werden können, passt sich die Einrichtung an die jeweiligen Bedürfnisse an und ist flexibel im Raum verteilbar. Qualität zeigt sich unter anderem an praktischen Details wie Waschtischen mit seitlichen Ablageflächen, die nicht so weit auskragen – ein Vorteil in engen Bädern. In Verbindung mit einem Unterschrank hat man alles, was man braucht, schnell und bequem zur Hand.

Vorwandsysteme schaffen Funktionszonen

Vorwandsysteme tragen ebenfalls dazu bei, ein begrenztes Platzangebot effektiver auszunutzen. Ein Beispiel hierfür sind besondere Ecklösungen für die Toilette oder das Bidet. Als decken- oder halbhohe Raumteiler gliedern sie das Bad und schaffen verschiedene Funktions­zonen, trennen beispielsweise die Dusche von der Toilette. In der halbhohen Version entsteht gleichzeitig wertvolle Ablagefläche. Aber Vorsicht: Nicht zu viel offen deponieren, denn kleine Bäder wirken schnell voll! Eine Kombination mit maßgeschneiderten Einbaumöbeln ­liefert bedarfsgerechten Stauraum und hilft Ordnung halten.

Neben einer platzsparenden Einrichtung trägt die Material- und Farbwahl dazu bei, das Badezimmer optisch zu vergrößern. Durch Glas und Spiegel entsteht eine scheinbare Weite. Versteckt sich hinter den ­Spiegeln noch ein Schrank, gewinnt man zusätzliche Lagerkapazität, die in kleinen Bädern oft Mangelware ist. Auch mit geschickt gewählten Wand- und Boden­belägen lässt sich das Auge täuschen.

Dank des ­geringen Fugenanteils wirkt ein mit großformatigen Fliesen ausgelegter Raum ruhiger und großzügiger. ­Außerdem hat die Verlegerichtung der Platten ­einen raumgestaltenden Einfluss. Oder man greift gleich zu einem fugenfreien Belag, der für Nass­bereiche geeignet ist, wie zum Beispiel ­Vinyl, Zementspachtel oder Kunstharzbeschichtungen. ­Darüber ­hinaus lassen bodenebene Duschen das Bad weitläufiger ­erscheinen, weil die gesamte Bodenfläche als eine Einheit wahrgenommen wird. Verstärkt wird dieser Effekt durch kaum sichtbare, schlitzförmige ­Wandabläufe sowie transparente ­Duschabtrennungen aus Glas.

Helle Gestaltungen intensi­vieren die raumvergrößernden ­Effekte. Mit ­farbigen Akzenten z. B. durch Möbel kommt Spannung ins Interieur. Sie sollten jedoch ­sparsam eingesetzt werden, um den Raum nicht zu erdrücken. Trendige Farbtupfer erzielt man mit Accessoires wie Hand­tüchern, Seifenspendern und Deko­elementen. Das Schöne dabei: Sie sind leicht austauschbar und passen sich ohne viel Aufwand dem aktuellen Geschmack an.

Tag des Bades

Gesundheit ist für die Bundesbürger heute Lebensziel und Lebenssinn zugleich. Kein Wunder also, dass auch oder gerade das heimische Badezimmer als Ort der Gesundheitsvorsorge und -erhaltung stark an Bedeutung gewinnt. Am 17. September 2016 können Bauherren sich von den vielfältigen Ideen für den privaten Gesundbrunnen inspirieren lassen. Dann findet der bundesweite „Tag des Bades“ in den Ausstellungen des Sanitärfachgroßhandels und -fachhandwerks statt. Eine Teilnehmer-Übersicht sowie aktuelle Infos und zusätzliche Veranstaltungstipps gibt es im Internet unter www.tagdesbades.de.

Große Fensterflächen heben Grenzen auf, holen zudem viel natürliches Licht herein und lassen kleine Bäder größer wirken. Vor unerwünschten Einblicken schützen Innenjalousien aus Wabenplissee. Gleichzeitig entsteht eine angenehme Atmosphäre. (Duette)
Eine Tür ermöglicht den bequemen barrierefreien Zugang in die Duschwanne „Dobla“. (HSK)
Eine optimale Raumaufteilung ist in kleinen Bädern besonders wichtig. (Kludi)
Vorwandinstallationen sparen Platz und schaffen Ablagefläche, wie zum Beispiel hier hinter dem WC. (Geberit)
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