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Öko-Logischer Trend: Weiße Ware mit nachhaltiger Wirkung

14.03.2014

Auch beim Backen: Strom Sparen mit modernen Haushaltsgeräten. Foto: Thinkstock, Stockbyte, altrendo imagesNachhaltigkeit und Energieeffizienz sind schon lange nicht mehr nur Themen, mit denen man Solaranlagen und Windparks assoziiert – längst haben diese Begriffe auch Einzug in den modernen Haushalt gefunden: in Form von energiesparenden Backöfen, Waschmaschinen und Kleingeräten. Wer baut, einrichtet, renoviert oder ein schadhaftes Gerät ersetzen muss, ist gut beraten, sich über diese aktuelle Entwicklung im Markt der weißen Ware zu informieren. Dazu ein Überblick:

Auf Sparsamkeit programmiert: Waschmaschinen
Egal ob Front- oder Toplader: Moderne Waschmaschinen können einfach mehr, wenn es um Wasser- und Stromersparnis geht. Dafür sorgen intelligente Technik und Programmoptionen, die entweder unauffällig im Hintergrund wirken oder bei Bedarf hinzugeschaltet werden können. So zeichnen sich die Motoren durch besondere Langlebigkeit und geringe Laustärke aus. Bei einigen Modellen kann im Öko-Modus die Waschtemperatur gesenkt werden, was in Verbindung mit modernen Waschmitteln, die ihre Reinigungswirkung bereits bei niedrigeren Wassertemperaturen erreichen, zu 50 Prozent niedrigerem Energieverbrauch führt.

Auch die Ergonomie kommt nicht zu kurz: Einknopfprogrammwähler oder Digitaldisplay sorgen zumeist für eine schnelle, intuitive Bedienung bei der Programmwahl. Überhaupt ist die Suche nach umweltfreundlichen Waschmaschinen heutzutage vergleichsweise einfach: Im Geschäft oder im Netz einfach auf das Energielabel „A+++“ achten. Maschinen mit dieser Kennzeichnung haben die höchste Energie-Effizienzklasse – die Energieverbrauchskennzeichnung findet man übrigens auch an vielen Kühlgeräten, Lampen, Geschirrspülern, Backöfen, TV-Geräten und Pkw.

Nicht nur sauber, sondern umweltrein: Geschirrspüler
Auch bei den Geschirrspülern hat sich in punkto Energie und Umwelt in den letzten Jahren so einiges getan: Bei vielen Geräten mit dem Energielabel „A+++“ sind heute dank diverser Öko-Programme Energieeinsparungen von bis zu 60 Prozent gegenüber älteren Geräten möglich. Viele Geräte besitzen ein Sparprogramm für nur leicht verschmutztes Geschirr und regeln den Wasserverbrauch automatisch in Relation zur Beladungsmenge. Einige Modelle sind sogar in der Lage, sich im Standby-Modus oder nach einem bestimmten Zeitraum selbst auszuschalten.

Moderne Waschmaschinen: große Wäsche, kleiner Verbrauch. Foto: Thinkstock, iStock, kzenonCool in Sachen Umwelt: Kühlschränke
Bei der Neuentwicklung von Kühlschränken ist viel Innovatives vorzufinden: So gibt es im oberen Preissegment Geräte, die im Kühl- und Gefrierfach kein Eis mehr bilden und somit nicht mehr abgetaut werden müssen. Andere wiederum warten mit Warnsystemen auf, die bei einer Temperaturstörung oder geöffneter Tür Alarm schlagen oder eine Urlaubschaltung besitzen. Stromsparend ist auch eine Isolationsplatte, mit der ein Teil des Gefrierfachs bei Nichtbenutzung vom Rest abgetrennt werden kann. Und sollte beim Öko-Kühlschrank Ihrer Wahl einmal etwas nicht wie gewünscht funktionieren, ist ein Anruf bei einem Hausgeräte-Kundendienst schnell getätigt.


Heiß auf Energie-Effizienz: Backöfen und Herde
Auch hier hat die Produktentwicklung einiges zutage gebracht, für das sich Umweltfreunde erwärmen dürften: Beispielsweise mehrfach verglaste Backofentüren, die optimal isolieren. Auch die Ceran-Kochfelder sind in Bezug auf Energie-Effizienz noch besser geworden – und zwar in Form von Induktionskochfeldern, die zu den Sparsamsten gehören. Wichtig: Bei Elektro-Backöfen ist auf das EU-Energielabel (Energie-Effizienzklasse A) zu achten, und generell gilt: Gas ist besser als Strom, und Umluft-Backöfen sind sparsamer als konventionelle.

Mit großem Energiespar-Potenzial: Kleingeräte 


Ganz oho, wenn es um Energie-Effizienz geht: Elektrische Kleingeräte im Haushalt. Da gibt es beispielsweise Staubsauger, die bei gleichbleibender, starker Saugkraft mit immer weniger Wattzahlen und ohne Staubbeutel auskommen, oder Espressovollautomaten mit 70 Prozent Energieersparnis gegenüber anderen Geräten dieser Art. Ein anderes Beispiel sind Ladegeräte mit Solarzelle zum Laden von Akkus. Auch neue Gesetze können dafür sorgen, dass Kleingeräte umweltschonender werden: Bereits seit Januar 2013 dürfen keine Geräte mehr auf den Markt gebracht werden, die im Stand-by-Modus mehr als 0,5 Watt Leistungsaufnahme aufweisen.