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Pelletofen oder Pelletheizung

29.01.2018

Immer mehr Menschen legen Wert darauf, nachhaltig zu leben - dabei werden schon durch unsere Grundbedürfnisse viele Ressourcen benötigt. Gerade das Heizen mit einer konventionellen Öl- oder Gasheizung fällt hier schwer ins Gewicht; wesentlich umweltfreundlicher ist hingegen das Heizen mit natürlichen Rohstoffen wie Holz, die CO2-neutral verbrennen und dabei eine ganz angenehme, wohlige Wärme schaffen. Insbesondere Pellets sind wegen ihrer hohen Energiedichte beliebt.

Pelletheizung oder Pelletofen? Das ist hier die Frage.

Aufgrund der Pressung werden keine Chemikalien notwendig, damit die einzelnen Presslinge ihre Form behalten. Die Beliebtheit hängt auch damit zusammen, dass die Wärmeerzeugung nicht von Faktoren wie Außentemperatur oder Sonnenschein abhängt. Kurz gesagt: es handelt sich um die ideale Alternative zur Solartechnik. In den letzten Jahren hat sich der Gesamtbestand der Panelheizung deutlich erhöht, mittlerweile wurden mehr als über 200.000 Anlagen installiert. Bevor Sie ebenfalls Eigentümer werden, sollten Sie sich allerdings über einige Besonderheiten und Anforderungen im Klaren werden.

Welches System zum Heizen der Wohnung?

Zum einen gibt es die grundsätzliche Entscheidung über die Dimensionierung der Anlage. Ein Pelletofen eignet sich dabei für kleine Wohnbereiche und schafft eine ganz behagliche Atmosphäre. Als Alternative zum klassischen Kamin ist diese Variante insbesondere dann geeignet, wenn die Heizung in kalten Wintermonaten unterstützt und Gemütlichkeit in die eigenen vier Wände gezaubert werden soll. Es handelt sich aber nicht um einen Ersatz für eine herkömmliche Heizungsanlage, sondern nur um eine Ergänzung. Dafür sind die Einstandskosten deutlich geringer, zumal die Bedienung auch weitgehend manuell erfolgt. Schon für einen geringen bis mittleren vierstelligen Euro Betrag lässt sich ein solcher Pelletofen erstehen.

Anders hingegen die Pelletheizung: hierbei handelt es sich um einen Heizkessel, wie er auch von einer Ölheizung bekannt ist. Mit diesem Kessel wird warmes Wasser erhitzt - weshalb der Kessel auch dauerhaft im Betrieb sein muss. Die Kosten für ein solches System fallen höher aus, wie zum Beispiel das Preisbeispiel von Käuffer zeigt. Dafür sind die Betriebskosten wesentlich geringer als bei einer normalen Heizung. Zudem darf natürlich hier der Umweltaspekt nicht außen vorgelassen werden, denn insbesondere das Klima profitiert auf Dauer. Beachtet werden muss allerdings auch, dass die Pellets trocken gelagert werden müssen. Ähnlich wie bei einem Heizöltank wird dafür ein Lagerraum benötigt, der eine trockene Lagerung der bevorrateten Pellets sicherstellen kann. Die Nachfüllung erfolgt übrigens automatisch, was den Komfort natürlich deutlich erhöht, aber die Installation auch technisch anspruchsvoller macht. Natürlich gilt aber: Zum Schutze des Klimas ist die Investition in regenerative Energien sinnvoll - und diesbezüglich kann auch ein Pelletofen punkten.

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