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Strom sparen

23.09.2013

Der bange Blick auf den Stromzähler muss nicht sein. Foto: Bausparkasse Schwäbisch HallStromfressern auf der Spur
Der erste Schritt zum Stromsparen ist eine Bestandsaufnahme. Wissen Sie, wie viel Sie verbrauchen und wie dieser Verbrauch einzuschätzen ist? Ein Vier-Personen-Haushalt benötigt im Schnitt 4500 – 5000 kWh Strom im Jahr, ein Single-Haushalt gut 2000 kWh. Mit intelligenten Stromzählern, wie sie viele Versorger anbieten, hat man seinen Verbrauch auf PC oder Smartphone immer im Blick. Den größten Stromfressern im Haushalt kommt man mit Messgeräten auf die Spur, die den aktuellen Verbrauch anzeigen oder über einen Zeitraum von 24 Stunden erfassen. Solche Geräte kann man kaufen, aber oft auch bei Verbraucherzentralen oder Energieversorgern ausleihen. Einen schnellen Check von Verbrauch und Sparpotenzialen ermöglichen auch einfache Online-Rechner, beispielsweise auf www.stromeffizienz.de oder auch www.klima-sucht-schutz.de.

Einfach auch mal abschalten
Ob Licht, Kaffeemaschine oder Drucker – abschalten ist der einfachste Spartipp. Besonders komfortabel geht das mit Zeitschaltuhren oder Bewegungsmeldern. Das bietet sich auch fürs Licht in selten genutzten Räumen an. Gar kein Strom fließt bei vielen Geräten allerdings erst, wenn sie etwa mit einer schaltbaren Steckdose komplett vom Netz getrennt werden. Das lohnt sich vor allem bei älteren Geräten: Höchstwerte für die Leistungsaufnahme im Stand-by-Modus gibt es nämlich erst seit 2010.

Sparen heißt auch: clever haushalten
Brötchen backt man sparsamer auf dem Toaster als im Backofen, Wasser erhitzt man am besten im Wasserkocher – zwei Beispiele für viele, wie sich durch cleveres Verhalten im Haushalt die Stromrechnung um so manchen Euro reduzieren lässt. Schon eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad spart bei Kühlschränken sechs Prozent Strom. Diese sollten nicht neben dem Herd stehen, Gefrierschränke am besten im Keller.

Auch im Stand-by verbrauchen viele Geräte Strom. Gerade bei älteren Geräten lohnt es ich nach dem Ausschalten den "Stecker zu ziehen."Energieverschwender austauschen
Apropos Keller: Dort versteckt sich oft einer der größten Stromfresser. Alte Heizungspumpen sind nämlich meist überdimensioniert und arbeiten ungeregelt, also immer mit voller Kraft. Im Einfamilienhaus verbrauchen sie laut Deutscher Energie-Agentur rund 500 kWh im Jahr und schlagen auf der Stromrechnung mit rund 130 Euro zu Buche. Eine moderne Pumpe dagegen passt die Leistung dem aktuellen Bedarf an und verbraucht nur noch 90 KWh pro Jahr. Ein Austausch senkt somit die jährlichen Stromkosten um mehr als 100 Euro.

Bei Neukauf auf Effizienz setzen
Beim Kauf neuer Elektrogeräte sollte man auf eine gute Energieeffizienz achten. Wichtigste Orientierungshilfe dabei ist das EU-Label mit der Farbskala von Rot bis Grün. Auch der Austausch alter Geräte kann sich lohnen: Mit einer Kühl-Gefrier-Kombi der Energieeffizienzklasse A+++ spart man rund 65 Euro gegenüber einem gut zehn Jahre alten Gerät, mit einer Spülmaschine auf dem neuesten Stand rund 40 Euro. Besonders sparsame Geräte findet man unter www.ecotopten.de sowie www.stromeffizienz.de.

Groes Sparpotenzial: Preise vergleichen
Mit dem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann man gegenüber dem Tarif in der Grundversorgung bei 4000 kWh Jahresverbrauch oft 300 Euro und mehr sparen. Online-Portale wie www.verivox.de, www.hauspilot.de und www.billigstrom.net machen das Vergleichen leicht. 

Bewusster verbrauchen - weniger zahlen

 

Effizente Haushaltsgeräte tragen dazu bei, Stromverbrauch und-kosten zu senken.
Quelle: Initiative EnergieEffizienz, dena/Stand: 2/2013



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