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Intelligente Hausgeräte

30.01.2017

Intelligente Kaffeemaschine. Foto: Digitalstrom

Ein Lächeln in die Kamera auf der Kaffeemaschine oder ein gesprochener Befehl reichen, um einen frischen Kaffee gebrüht zu bekommen. Foto: Digitalstrom

Die Zukunft des intelligenten Wohnens liegt wesentlich im Bereich der technischen Neuerungen der Haushaltsgeräte. Ob Waschmaschinen oder Kühlschränke, die Vorteile dieser smarten Helfer liegen auf der Hand. In Bezug auf den Umweltgedanken zur Einsparung von Energie und Ressourcen sowie der sinnvollen Unterstützung im häuslichen Alltag gehören smarte Haushaltsgeräte zur Ausstattung von morgen.

Die eingebauten Mikroprozessoren der Geräte bilden durch Verschaltung zu einem Netzwerk ein intelligentes System, das es jedem Gerät ermöglicht, für sich zu agieren und darüber hinaus jedem Hausbewohner dazu verhilft, den Status zu kontrollieren und Befehle einzugeben. Als Voraussetzung sollte eine zuverlässige Daten-Infrastruktur vorhanden sein, um alle Funktionen der Geräte optimal nutzen zu können. Die Funktionsweite ist breit gefächert und wird kontinuierlich durch neue Ideen ergänzt.

Weitere Infos zum Thema Smarthome und vernetztes Wohnen finden Sie auf unserer neuen Webseite www.das-intelligente-haus.de

Die Kühlgeräte verfügen über Funktionen, die Daten oft gekaufter Nahrungsmittel zu speichern und auf dieser Basis anzuzeigen, wo im Kühlschrank welche Nahrungsmittel gelagert werden und wann sie ablaufen. Mithilfe eines Smartphones kann der Kassenbon gescannt oder die speziellen Daten über das Display des Gerätes eingegeben werden. Manche Geräte beinhalten auch ein Spracherkennungssystem. Die Entwicklung eines Menüplans und Vorschläge zu Rezepten gehören ebenfalls zum Funktionsumfang.

Bequeme Bedienung und Geld sparen

In Verbindung mit einem smarten Stromnetz kann ermittelt werden, wann der Strom besonders günstig ist. Geräte, wie zum Beispiel eine Waschmaschine, beginnen erst dann anzulaufen, wenn ein günstiger Tarif verzeichnet wurde. Ein Kühlschrank, der rund um die Uhr mit Strom versorgt wird, kann mithilfe des intelligenten Stromnetzes seine Temperatur energie- und geldsparend regulieren. Die Haushaltsgeräte einiger Hersteller beinhalten schon perfekte Funktionen, die mit Smart Grid und der eigenen Photovoltaik-Anlage zusammenarbeiten.

Home Connect. Foto: Bosch

Mit „Home Connect“ können Nutzer einen Bosch-Backofen auch aus der Ferne starten und den Verlauf des Garprozesses im Blick behalten. Bei Programmende gibt es auf Wunsch eine Push-Benachrichtigung auf ihr Smartphone oder Tablet. Foto: Bosch

Smarte Waschmaschinen werden mit einem Kaltwasser- und einem Warmwasseranschluss ausgestattet, so dass ein eigener Mix des Wassers möglich wird und auch die thermische Solaranlage hervorragend genutzt werden kann, da sie kostenfreies, warmes Wasser zur Verfügung stellt. Neben der Verbindung der Waschmaschine mit der thermischen Solaranlage befindet sich mittlerweile auch ein Solartrockner zur reibungslosen Anbindung auf dem Markt.

Mit Smart Grid und den intelligenten Haushaltsgeräten kann bares Geld und viel Energie gespart werden. Die Überwachung der Geräte erfolgt je nach Hersteller über das Smartphone oder den smarten Fernseher. Weitere Funktionen, wie die Unterstützung beim Einkauf durch das Anzeigen der Anzahl und Haltbarkeit von Lebensmitteln oder das Entwickeln von Rezeptvorschlägen, runden diese sinnvolle Technik der Geräte spielerisch ab.

(aus der Zeitschrift Effizienzhäuser 2/3-2017)

Intelligenter Dunstabzug. Foto: AMK

Dunstabzug nur bei Bedarf: Die Flachpaneel-Haube wird erst bemerkt, wenn ihr Wrasenschirm aus dem Oberschrank herausfährt. Das Lüftungssystem kann per Funk direkt mit dem Kochfeld kommunizieren. Foto: AMK

Vernetzte Kaffeemaschine. Foto: RWE-Smarthome

Es gibt sie tatsächlich: die vernetzte Kaffeemaschine! Dank des Zwischensteckers kann man sie über einen Tastenbefehl auf der RWE-Smarthome-Fernbedienung vom Bett aus einschalten. Foto: RWE-Smarthome



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