Mehr Sicherheit und Schutz in Haus und Wohnung mit einem individuellen Tresor

Wissen: Tresor
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Kostspielige Unterhaltungselektronik, teure Kunstobjekte, unbezahlbare Familienerbstücke, wichtige Wertpapiere oder finanzielle Rücklagen – Häuser und Wohnungen sind im ganzen Jahr ein Fest für kriminelle Langfinger. Trotz der aktuell guten Bilanz für das Jahr 2018 sind Einbruchsdiebstähle immer noch ein weit verbreitetes Problem, weshalb dauerhafter und sicherer Schutz umso wichtiger für das Eigenheim ist.

Neben Maßnahmen wie Außenkameras, Bewegungsmelder und Sicherungssystemen für Fenster sowie Türen gibt es auch eine spezielle Lösung für das Innere von Haus oder Wohnung: Tresore schützen die wichtigsten Habseligkeiten, Dokumente und Familienerbstücke mit Präzision. Ob per Zahlenkombination, Fingerabdruck oder einem anderen Schließmechanismus, ein Safe ist für Einbrecher, ohne die passenden Informationen nicht zu öffnen.

Weniger Wohnungseinbruchsdiebstähle: Ein Trend für die Zukunft?

Laut der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) sind Behörden und Gesellschaft weit von einer Lösung in puncto Einbruchsdiebstählen entfernt. Trotz niedriger Quoten in diesem Jahr sind die Zahlen der Fälle allgemein immer noch zu hoch und im Vergleich dazu sind die Raten der Aufklärungen von Einbrüchen und Diebstählen zu niedrig. Die GDV plädiert daher unter anderem dafür, dass ein Mindestschutz für Türen und Fenster gesetzlich eingeführt wird. Dadurch wäre es möglich, zuverlässige Sicherheitsstandards direkt beim Hausbau oder einer Renovierung umzusetzen. Ob die Tendenz dieses Jahres ein Trend für die Zukunft ist, zeigt sich im kommenden Jahr, allerdings haben Haus- und Wohnungseigentümer ein vielseitiges Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung, um das Eigenheim sicherer zu gestalten. Fast die Hälfte der Einbrüche scheitert nämlich an einem ausgeklügelten Sicherheitssystem innen und außen.

Schutz und Sicherheit in Haus und Wohnung mit einem individuellen Tresor

Wand-Safe

Persönliche Sicherheit ist mit einem Safe auf vielseitige Art und Weise umsetzbar. Foto: pixabay.com © stevepb (CC0 Creative Commons)

In jedem Haushalt gibt es eine Vielzahl an teuren Wertgegenständen oder einzigartigen Erbstücken, weshalb ein Safe für Ihr neues Eigenheim die richtige Schutzmaßnahme ist. Die offizielle Bezeichnung für diese Bodyguards ist eigentlich „Wertschutzschrank“. Es gibt verschiedene Modelle für den Privatgebrauch als auch für berufliche Einsatzzwecke. Diese Wertschutzschränke unterscheiden sich in der Größe und auch in der Sicherheitsstufe. In einem Tresor bewahren Hauseigentümer oder Wohnungsbesitzer sowohl wichtige Dokumente und Unterlagen oder Wertpapiere auf als auch Schmuck, Bargeld, Erinnerungs- oder Erbstücke sowie Verträge, Schutzbriefe und Ähnliches.

Welche Tresorformen gibt es und welche Wertgegenstände lassen sich dadurch schützen?

Es bestehen viele verschiedene Möglichkeiten, um Wertsachen und Unterlagen zu schützen. Tresore sind dabei sehr flexibel in ihrer Form und Ausführung. Empfehlenswert ist jedoch, ausschließlich auf geprüfte und zertifizierte Modelle zu setzen, denn nur diese überzeugen mit einem entsprechenden sowie zuverlässigen Schutz.

  • Wertschutztresore oder Wertschutzschränke eignen sich für den privaten Gebrauch. Sie bieten eine optimale Größe und ein geringes Gewicht bei maximaler Sicherheit für alle wichtigen Wertgegenstände, Unterlagen und Schmuck.
  • Möbeltresore sind, wie der Name schon erahnen lässt, in einen Schrank oder ein anderes passendes Möbelstück integriert. Dadurch erwecken sie kein Aufsehen bei einem Einbruch oder auch, wenn Gäste zu Besuch sind. Sie eignen sich sowohl für den privaten als auch für den gewerblichen Einsatz.
  • Wand- und Bodentresore sind die richtige Wahl, wenn beispielsweise wenig Stellfläche in einem Raum vorhanden ist, da diese Modelle direkt in die Wand oder in den Boden eingebaut werden. Sie bieten sich hervorragend beim Hausbau oder für eine Renovierung an und eignen sich ebenfalls für den Privat- oder Gewebegebrauch.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, auf spezielle Panzerglastresore oder ganze Sicherungsräume zurückzugreifen, die sich bewähren, um große Kunstsammlungen, antike Waffen oder andere wertvolle Gegenstände maximal abzusichern.

Welche Sicherheitsstufe sollte ein Tresor gegen Einbruch und Diebstahl haben?

Jeder Wertschutzschrank besitzt eine unterschiedlich hohe Sicherheitsstufe, die den Besitzer über den Grad des Einbruchschutzes (Widerstandsgrad) sowie über die Sicherheitsklasse informiert. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, entscheidet sich in jedem Fall für einen Tresor, der auf Basis der DIN Norm EN 1143-1 kontrolliert und ausgezeichnet wurde.

Jedes Modell durchläuft zudem beim Hersteller diverse Tests. Dieses drehen sich rund um das Thema „Aufbruch“, um festzustellen, wie hoch der Widerstandsgrad eines Safes ist. Sie reichen vom Widerstandsgrad N(0) bis hin zum Widerstandsgrad III. Bei der Auswahl kommt es darauf an, was in diesem Wertschutzschrank aufbewahrt wird und wie hoch der Aufbruchsschutz dafür sein muss.

Gibt es zusätzliche Eigenschaften, die der Tresor für das Eigenheim mitbringen sollte?

Empfehlenswert sind in jedem Fall feuerfeste Eigenschaften. Dadurch ist der Safe nicht nur vor einem Einbruch, sondern auch vor anderen Gefahren und Risiken in einem Haushalt geschützt. Und nicht nur der Tresor ist sicher, sondern vor allem das Innenleben erhält einen zuverlässigen und hochwertigen Schutz im Brandfall. Ob ein Wertschutzschrank feuerfest ist, erkennen Verbraucher an dem zertifizierten Feuerschutz, welcher in verschiedene Feuersicherheitsklassen eingeteilt ist.

Generell geht es im Brandfall darum, wie lange die Inhalte im Safe vor den äußeren Temperaturen und den heißen Flammen geschützt sind. Der Feuerschutz gibt Auskunft darüber. Es existieren Modelle, die beispielsweise 60 Minuten Schutz bieten, aber auch Varianten, die das Doppelte an Zeit offerieren. Aus diesem Grund gilt es beim Tresor-Kauf auf die entsprechende Normung zu achten. Die sogenannte EN 1047-1 zeichnet verschiedene Modelle mit einer oder zwei Stunden Feuersicherheit aus.

Allgemeine, wichtige Sicherheitstipps für ein geschütztes Eigenheim

Zersprungene Glasscheibe

Fenster und Türen sind die zwei beliebtesten Möglichkeiten, um ins Haus zu gelangen. Foto: pixabay.com © fbhk (CC0 Creative Commons)

Neben einem Wertschutzschrank gehören folgende Maßnahmen zu einem guten Einbruchschutz für Haus und Grundstück:

  • stetige Verriegelung aller Einbruchsmöglichkeiten (Türen, Fenster und Garagentore),
  • Anbringung von Zeitschaltuhren zum Vortäuschen der eigenen Anwesenheit,
  • Installation von Alarmanlag
    en, Bewegungsmeldern und Kameras,
  • Einbau spezieller Sicherheitssysteme für Fenster und Türen.

Wer nicht genau weiß, ob das Eigenheim sicher ist, überprüft sein System auf mögliche Schwachstellen. Kostenlose Unterstützung hierzu gibt es bei der zuständigen Beratungsstelle der Kriminalpolizei. So lassen sich eventuelle Schwächen professionell ausmerzen. Das ist auch wichtig, damit der Versicherungsschutz greift. Verbraucher, die bei der Sicherung des Eigenheims geizen oder nachlässig sind, haben nicht den gleichen Anspruch auf die Versicherung im Fall der Fälle wie jemand, der das Haus im Vorfeld einbruchssicher gemacht hat.

Tipp: Empfehlenswert ist außerdem eine gute Nachbarschaft. Bei einer längeren Abwesenheit ist es sinnvoll, die Nachbarn zu bitten auf das Haus zu achten und bei Auffälligkeiten nachzusehen, ob alles in Ordnung ist.

Wohnungseinbruchdiebstahl: Das sind die Folgen für Opfer

Einbruchschutz

Sobald sich der Einbrecher Zugang verschafft hat, beginnt der Raubzug. Das Durchwühlen der persönlichen Sachen ist für Opfer eines Einbruchsdiebstahls häufig schlimmer als das Fehlen von hochwertigen Gegenständen. Foto: pixabay.com © kiragrafie (CC0 Creative Commons)

Es gibt viele verschiedene Sicherheitsmaßnahmen für Haus und Wohnung, wohingegen die Psyche der meisten Opfer ganz ohne Schutz mit den Folgen eines Wohnungseinbruchdiebstahls zurechtkommen muss. Wie das Bundeskriminalamt erklärt, handelt es sich um eine Straftat, die das Sicherheitsgefühl entscheidend verletzt und reduziert. Opfer eines Einbruchs haben oft stärker mit den emotionalen und psychischen Folgen zu kämpfen als mit der Tatsache, dass etwas Teures gestohlen wurde. Im Regelfall sind materielle Dinge zu ersetzen, das Gefühl, sich im Eigenheim sicher und geboren zu fühlen, ist wesentlich weniger einfach wiederherzustellen. Durch das Eindringen einer fremden Person in die Intimsphäre erleiden viele Verbraucher einen emotionalen Schock. Die Vorstellung, dass die eigenen Sachen durchwühlt und angefasst wurden, verschlimmert die Gesamtsituation. Daher ist Einbruchsprävention umso wichtiger für jeden Haus- und Wohnungsbesitzer.

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